Mythos gewinnt Saisonauftakt

Feld 2 beim TSV, wer es noch nicht wusste.

Es war ruhig beim #Mythos im Vorfeld des Spiels. Kein Vorbericht, nix. Der Stachel saß tief nach der 2:10 Pokalklatsche gegen die 2. Mannschaft von Fortuna. Doch die Show muss weiter gehen. Der Strohmer brachte bewusst den Spaß zurück ins Training. Selbstbewusst wollte man ins Spiel gehen, das Ergebnis der Vorwoche vergessen, denn: beim TSV Böhlitz-Ehrenberg 1990 e.V. ist man immernoch ungeschlagen.

Gemeinsam.

2. Minute. Der Mythos kommt gut ins Spiel. Der große Preiß wurschtelt zum kleinen Preiß. Lukas von rechts mit einem, ich weiß gar nicht wie man so einen Schuss nennt, langen Ball. Hinterm Hüter senkt der Ball sich im Tor. Mörtitz, Kulkwitz und jetzt Böhlitz. Der 3. derartig kuriose Treffer. Azeddin war links durch, aber sein Schuss verfehlte das Tor knapp. Der Liveticker merkte an, dass die Böhlitzer Bank langsam unruhig wird. Die erste Viertelstunde gehörte klar dem Mythos bis das Spiel grundlos abflachte. Nach einer halben Stunde stoppt Preißer Hausmann und klärt zur Ecke, die es aufgrund einer deutlichen Abseitsposition nie hätte geben dürfen. Zunächst geklärt, nimmt Berthold von der Strafraumkante Maß. Unten rechts, unhaltbar für Mekki, der noch für großes Aufsehen sorgen sollte. Böhlitz nun 10 Minuten mit Oberwasser, bis die Dritte vor der Pause sich kontrollierend in die Pause rettet.

Die 2. Halbzeit beginnt mit einem Feuerwerk. Azeddin nach einem überragenden Angriff von Daniel, rechts über Hortzsch, der die Abwehr komplett hinterläuft, leider über das Tor. Böhlitz wackelt. Marcus war wieder rechts durch. Sein Schuss komplett verzogen. Jetzt war es aber passiert. Thomas mit einem starken Ball auf Daniel. 2:1 – 1. Tor im 1. Punktspiel – Kiste !!! Böhlitz jetzt mit der Brechstange, Max verrutscht der Ball, Mekki fast geschlagen, im Tor liegend hält er im letzten Moment. Ball liegt auf der Linie, im Nachsetzen faustet Mekki nochmal nach. Heftige Proteste. Der Schiedsrichter entschied auf kein Tor. Im Gegenzug startet Thomas ein irres Solo von der Mittellinie, Daniel auf Azeddin, Heber. 3:1 ! Die Dritte nah dran am Auswärtssieg. Doch Böhlitz kommt nochmal. Spielt bis zum Schluss gefährlich mit. Scheitert ein ums andere Mal am überragenden Mekki. Lukas wieder drin, kann den Sack zu machen mit einer guten Chance. Leider nein. Ecke. Basti nimmt den Ball im Strafraum runter. Legt für Preißer ab. Unser 4er mit einem Hammer, doch der Hüter macht sich lang und zeigte zum 1. Mal sein Können. Hausmann rennt ALLEINE aufs Tor zu und lässt sich plötzlich fallen. Rotzfrech, aber nichts zu holen bei dem Schiedsrichter. Böhlitz wittert den Anschlusstreffer. Krampf bei Kutsche. Er muss raus und Böhlitz trifft. 2:3 und der Beginn von einer wilden Schlussphase. Mekki holte mindestens noch 3 überragende Bälle aus der Ecke und hielt am Ende die 3 Punkte fest.

Wild. Muss sein.

Der Mythos gewinnt beim TSV mit 3:2 und feiert den 1. Auftaktsieg seit 2018. Damals gegen Lausen, unser Gegner in der aktuellen Woche. Und natürlich wollen wir nochmal ausdrücklich drauf hinweisen, Sportfreund Hausmann, dass alle Spieler des Mythos beim Mythos spielen, weil hier keiner Bock auf Zweite hat. Die Jungs stehen hier seit Jahren Seite an Seite, gewinnen und verlieren Schlachten und das freiwillig, in der besten, wildesten, bekanntesten, geliebt- und gehasstesten 3. Herren dieser Stadt. Und wenn ein Spieler aus einer höheren Spielklasse bei seiner 2. Mannschaft aushilft, sollte man lieber mit Leistung auffallen, statt mit abfälligen Sprüchen über den Gegner, der gerade mit 1:3 in Führung liegt. Man muss es nicht erwähnen, klar. Aber man kann.

Wir sind DRITTE 💙

Mythos findet wieder in die Spur….

Mit jeweils 1:0 setzte sich die Dritte in den vergangenen beiden Spielen gegen die Spielgemeinschaft SG Leipzig-Bienitz 2/Grün-Weiß Miltitz 2 und TuS Leutzsch 2 durch. Hier ein paar Zeilen dazu…

+++ Mythos schlägt ganz spät zu +++

Die Spekulationen gingen nach dem Spiel absolut #viral durch die Decke. Alleine die Überschrift nach diesem durchaus seltenen Ereignis am Spielende hätte an Übertreibungen grenzenlos sein können. Doch seien wir mal ehrlich, machen wir nicht mehr draus, als es war. Dieser schlechte Kick hat wenige Zeilen verdient.

Einlauf beider Mannschaften

Die Beziehungen zur Heimmannschaft begleiten uns seit Jahren. Egal ob in der Region aufgewachsen, wohnhaft oder gar die U11 trainierend, die Gründe sind verschieden und die Spiele meist immer sehr aufgeheizt und emotional. Doch am Donnerstag glich es einem Schlag in die Fresse des Trainers. Schweiß, Nerven, seine Seele… Der Strohmer gibt so viel im Training, damit der Mythos sportlich wächst. Und dann kommen solche Tage wie vorgestern.

Aber der Reihe nach. 11 gerade so zusammengekehrte Spieler der Spielgemeinschaft Bienitz/Miltitz stellten sich dem Mythos. Wollten unbedingt spielen und hatten nichts zu verlieren. Schon nach wenigen Sekunden die erste Zerrung oder einfach Resignation dem Ranis hinterher zu rennen, man weiß es nicht. Lukas schön von Frodo durch die Schnittstelle bedient. Der Hüter ist zur Stelle. Die ersten Minuten geht’s klar in eine Richtung. Doch mehr als 60% bringen wir in die Schüsse nicht rein. Auch von Liveticker Böhm kam nichts mehr. Die Dritte stellt um. Von schnellen Kombinationsfussball auf Langholz und das bei einem 2 m Libero, der hinten das Spiel seines Lebens macht. Der Ball wird wenn, dann schnell vertendelt oder an der Grundlinie dem Hüter in die Arme geschlagen. Die Füße wurden krümmer und Bienitz spielt sich zwei gute Angriffe heraus.

0:0 zur Pause. Der Strohmer wütet in der Kabine. Die mit Abstand schlechteste Mannschaft der Liga… gemeint war nicht der Gegner.

Doch der Mythos wollte das nicht auf sich sitzen lassen. Im 2. Durchgang geht’s ohne Unterbrechung auf das Tor der Heimelf. Preißer tankt sich durchs halbe Mittelfeld. Links lauert Bosse. Ein Verteidiger springt im letzten Moment dazwischen. Den nächsten Kracher haut Lukas an dem Pfosten. Der Schiedsrichter bewies aus dem Mittelkreis ein ums andere Mal nun große Präzision in seinen Abseitsentscheidungen. Bei der Dritten machte sich Verzweiflung breit. Es muss doch möglich sein dieses Tor zu treffen. Richard und Kohli nun drin. Kohli versuchte viel. Doch der Offizielle wollte nicht. Wieder unser 4er im Mittelfeld, vernascht Stück und legt im Strafraum in Schussposition in den Rückraum. Wieder nichts…. Hinten wurde es hektisch. Bei der Verunsicherung des Offiziellen war bei jeder Aktion, bei der jemand angeschossen wurde nicht klar, ob es plötzlich Handelfmeter gibt. Eine kleine Sache hätte hier alles entscheiden können. Lukas nach Pause wieder drin. Schuss vom 16er Torwart…Latte… Der nächste Urknall. Die Zeit lief. Die Kräfte schwanden dahin. Bienitz hält dagegen. 88. Minute. (Jetzt aufgepasst 😅) Ein letzter Freistoß? Der Gegner reklamiert. Der Strohmer legt sich den Ball zu weit vor. Ein Schlitzohr. Wird korrigiert. Dann ein Geistesblitz. Kohli kommt hinter und schickt Preißer nach vorne. Keiner weiß, was er sich dabei gedacht hat. Der Freistoß kommt. Unser 4er geht hoch und köpft den Ball gegen die Laufrichtung von Schlussmann Justin Siemens. 1:0! Extase pur auf der Heinz Müller Kampfbahn der SG Leipzig-Bienitz e.V.!

Siegerprämie

Unser 4er legt Bienitz ein Ei ins Nest. Als Anerkennung gab es eine kalte Flasche Pfeffi von Präsident Schneider. Ob Freund oder Feind, man muss es unserem Netzer einfach gönnen. Er ist ja nun auch nicht mehr der jüngste… 😉 Ob Brause in Bergamo, Frankfurter Kranz im Camp Nou oder der #Mythos in der Richard-Leisebein Straße. Der Gründonnerstag hatte 2022 einige Highlights zu bieten.

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+++ Mythos gewinnt Derby +++

…schon wieder.

Und was war los diese Woche? Mittwoch brechen Ranis und Gesper das Training ab. Wollen trotzdem auf die Zähne beißen. Dafür sagen Camp 🇺🇸 und ausgerechnet Kapitän Wagner kurzfristig ab. Der Strohmer muss basteln. Stürmer gabs mit 7 an der Zahl reichlich, aber hinten wirds eng.

TuS wurschtelt sich die Wochen mit Hilfe von Stadtligatalenten durch. Rasiert den SSV Kulkwitz e.V. und die Spielvereinigung Leipzig 1899. Der Strohmer bleibt cool. Denkt sich eine ozeanische Ansprache aus, die alle mitgerissen hat. Die Spannung war förmlich zu greifen (muss später auch Livetickerer Kutsche anmerken).

Eigentlich hätte es gereicht mit Anpfiff. Schnelles Tor. Viele Zweikämpfe. Abpfiff. Gewonnen.

…Aber nicht doch.

Rein ins Spiel. Der Mythos sofort präsent in den Zweikämpfen. Ball erobern und schnell nach vorne, auf Lukas und Azeddin. Erste Ecke vom Mythos (blieb die einzige im Spiel😅) Jakob hatte sich den Plan mit dem Bienitz Siegtorschütze schon zurecht gelegt, kam gefährlich rein, konnte im 2. Anlauf geklärt werden. Der TuS greift zu ersten unlauteren Mitteln. Freistoß Nach 5 Minuten. Strohmer von der Mittellinie, und was macht dort die Stadtliga #2? Es konnte nicht mehr ganz rekonstruiert werden, ob er am Ball vorbeispringt, daneben greift, boxt, keine Ahnung. Azeddin ist zur Stelle. 1:0 für den #Mythos. Jetzt greift Strohmers Taktik. Bis zur Mittellinie kommen lassen, dann attackieren. Leutzsch musste was machen und hatte keine Ideen. Die Dritte biss sich in die Zweikämpfe und machte den Gästen wie schon im Hinspiel eindrucksvoll klar, dass diese Jungs nicht nur aufs leckere Dessert aus sind. Die Laune beim Liveticker ist ebenfalls schlecht. Nur 30 % Akku und seit 20 Minuten wird auf 6 Sternburg gewartet. Die Leutzscher mit Oberwasser, aber zählbares kam nicht raus. Ein 2. Freistoß von Basti, der wieder Azeddin fand und ein Schuss von Flussmonster Jonas waren die einzigen Aufreger in Durchgang 1. Auf der anderen Seite Preißer mit einem taktischen Foul an der Mittellinie. Wurde als wichtig empfunden. 3 Leutzscher sonst auf dem Weg zu Eric und Basti. Freistoß verpufft. Leutzscher vordern im Strafraum 2 x Elfmeter. Nichts. In der Stadtliga scheint es öfters mal sowas zu geben. Gefährlichste Chance der TuSer: Mekki hat den Ball in der Hand und wartet weil ein Leutzscher am Boden liegt. Der Offizielle verlangt dennoch, dass er den Ball weiter spielt. Bei einem langen Ball auf Azeddin schießt er Jonas ins Kreuz. Mekki vereitelt mit einer Wahnsinnstat anschließend den Schuss aufs leere Tor.

Pause. Durchatmen.

Der Strohmer merkt an: 50% geschafft. Wir müssen durchhalten. Und es sollte schwer werden. Die Dritte stand kurz neben sich. Die Anfangsphase der 2. Halbzeit gehörte klar den Leutzschern. Aber Mekki ließ nichts anbrennen. Beste Spiel seit Wochen. Klauß und Rothe bissen sich an der ältesten Abwehr der Liga die Zähne aus. Nach den verkorksten Spielen der letzten Wochen. War das etwa die Wiederauferstehung der Preiß-Lochow-Strohm Mauer? Kohli muss nach starkem Einsatz verletzt runter. Knie verdreht. Man hat lange keinen mehr so leiden sehen. Gute Besserung Junge 💝 Leutzsch hämmert zum 3. Mal einen Freistoß in die Mauer. Wird notiert fürs Training. Ranis mit einem Jahrhundertspiel gegen Koßmann, bekommt in der 70. ne Pause. Richard übernimmt rechts Außen. Noch nie vorher sowas gespielt. Super Typ. Leutzsch versucht es immer wieder. Doch Brust, Bein, Knie, Oberschenkel dazwischen und eine Ecke nach der anderen bringen kaum Gefahren. Der Mythos kämpft und ist längst auf dem Zahnfleisch. Die Fans merken das. Draußen Fangruppe Günther und der Mop Kohlepeter. Ungefähr 20 Mann die jetzt total steil gehen und den Mythos anpeitschen. TK auf der 6 muss längst für Jonas mitspielen. Flussi nur noch körperlich anwesend. Der Ton wird rauer. Preiß ist zum 5. Mal schneller am Ball als Klauß. Ein TuSer fordert darauf hin unser 4er solle seine fettigen Looooten waschen. Trainer Berger spendet Applaus. Eric, gestern Kapitän, unterbricht sofort das Spiel und merkt beim Schiedsrichter an, dass der Preißer seine Haare jeden Tag mit Head and Shoulders wäscht. Der Gang zur gegnerischen Bank war die Folge. Hier ist Ruhe, der Mann ist frisch geduscht. Ein Foul von Willy Klauß auf der anderen Seite lässt die Emotionen im Fanlager überkochen. Wieder Unterbrechung. Ordner Vincenzo muss rüber auf die Tribüne und die Menge beruhigen. Zitat Nicki: ,,Sah schon süß aus der Kleene, wie er da rüber gedackelt ist!“ Tierisch gut drauf unsere Nicole (Pfeffi gabs später). Der Liveticker wird leiser. Fußballerischer Augenkrebs, aber an Spannung nicht zu überbieten. Schlussphase. Letzte Ermahnung für den Preißer. Klauß lässt sich in den 4er fallen. Sah nach nem versteckten Foul aus. Wars aber nicht. Die gegnerische Bank meint „du fliegst heute noch“. Gegenwette (er hätte es aber besser wissen müssen) Es spielt eigentlich nur TuS. Dome Gesper nun drin. Kann mit Richard, da die Pumpe noch läuft, den ein oder anderen Ball gewinnen. Leutzsch rennt an. Aber am Strafraum ist meist Schluss. Unfassbar, was der Mythos hier verteidigt.

Die älteste Abwehr der Liga

Lukas raus. Hält sich den Oberschenkel. Böhm wieder rein (sollte noch wichtig sein). Riesen Möglichkeit für TuS, aber Preiß rettet am langen Pfosten. Heide schlägt ne Ecke raus. TK blockt mal nen Ball. Jeder wirft sich rein. Foul an Gesper bringt etwas Zeit. 5 Minuten gibt’s drauf und dann passiert es doch. Koßmann bleibt mit dem Stollen im Schnürsenkel vom Preißer hängen. Beim Antritt zieht er dem 5er das Bein weg, weil Schuh im Senkel. Der Schiedsrichter sah nur ein Foul. Der 19. Platzverweis im 378. Spiel für unseren 4er (man muss ihn trotzdem lieben) Die letzten Minuten und Böhm haut sich nochmal in 3 Bälle. Mit Schaum am Mund, so weit weg wie es geht. Zieht dann nochmal ein Foul. Die letzten Sekunden…

Schluss.

Die geilste Band der Welt schlägt TuS Leutzsch 1990.e.V. II mit 1:0. Die Emotionen kochten nochmal über. Preißer wild zur Gästebank, besteht auf seine Frisur, die einst Trends gesetzt hat. Das wusste schon Günther #Netzer. Berger gleich wieder auf dem Platz. Auch Hebestreit mischt mit. Der Abwehrroutinier zum Strohmer dies hier wäre nicht sein Sportplatz. Das Auswärts zum gegnerischen Trainer zu sagen wirft Fragen auf 😅 Der Schiedsrichter pfeift wild um sich. Alle sollen vom Platz. In die Kabine jetzt. Sofort. Aber nach dem Kreis, dem Schlachtruf, dem Derbysieger-Chanson und der verdienten Würdigung des Fanblocks ging es zum feiern ins warme.

Dieses Derby hatte alles. Kampf, Wille, Emotionen, Fans, Ordnereinsatz, Pfeffi, einen Platzverweis und vorallem einen Sieger. Und der, liebe Freunde, war am Ende der richtige.

Danke fürs lesen ihr Schlüpferküsser 😘

Bild mit dem Torschützen Azeddin

Das Wunder vom Charlottenhof

Wunder? Gibt es sie? Und wie fühlt es sich an, wenn man mitten drin ist? Trotz eines riesen Kaders würfelte man sich am Sonntag arg dezimiert wieder zusammen. Verletzungen, Corona, Quarantäne, Uni, Urlaub… Die Liste ist endlos lang. Vorm Spiel keine Musik, kein Bier… Es war leise. Aber als der Strohmer das Wort ergriff, hörten alle zu. Es war mal wieder einer dieser magischen Momente, bei denen Basti bewusst die richtigen Worte wählte und zweifelsfrei verdeutlichen sollte, wohin die Reise in den kommenden Wochen gehen soll.

SV Liebertwolkwitz „Dritte“ ein harter Brocken. Spielerisch im Hinspiel total überlegen, kippte der Focus der Gäste beim 2:2. Doch man trennte sich keinesfalls in absoluten Hasses. Weil wir Wolks ein Glas Gurken weggefressen haben, gab es als Begrüßungsgeschenk ein großes Glas Gewürzgurken „Beste Ernte“ von Netto Marken-Discount. Die Stimmung somit klar gepohlt auf ein fairen Kick bei frostigen 0° Celsius. Das Warten vorm Spiel sollte sich auch lohnen. Die A-Jugend des SV Lindenau 1848 hat mit einem überragenden 6:1 über dem amtierenden Pokalsieger SG Leipzig-Bienitz die Weichen für einen erfolgreichen Fußballsonntag auf dem Charlottenhof gestellt.

Schiedsrichter Bremme sprach ein paar gewählte Worte zur Schweigeminute für die Opfer im Krieg in der Ukraine. #stopwar #StayWithUkraine

Schweigeminute für die Ukraine

Zum Spiel: Eric nach einem gefühlten halben Jahr ohne Spiel wieder im kalten Wasser. Lukas rückte rechts raus. Jonas neben Nico. Vorne wechselten sich Stefan und der angeschlagene Jakob ab. Dome und Azeddin die Männer fürs Grobe. Die Gäste mit mehr Spielanteilen prüften auch gleich mal Mekkis Laufbereitschaft, doch sein Auge guckt ihn weg. Nach einer weiteren Chance der Gäste leitet Eric bei einem Klärungsversuch den Konter über Azeddin ein. Unser Marokkaner alleine vorm Kasten setzt ihn rechts ans Außennetz. Das Spiel jetzt einfach zu beschreiben. Liebertwolkwitz verteidigt hoch. Kurz hinter der Mittellinie rennt Azeddin bestimmt 8, 9 mal ins Abseits in den ersten 45 Minuten. Nach 22 Minuten ging es plötzlich schnell. Wolks mit einer starken Kombination im Mittelfeld nimmt unsere 3er Kette komplett auseinander. Preißer rutscht rein, doch Dähnert guckt sich die kurze längst raus. Unter der Grätsche durch, 0:1 statt 1:0 ! Auf der anderen Seite wird die Abseitsfalle wieder gestellt. Jakob bleibt stehen, Vincenzo rennt durch. Frei vorm Hüter versagen aber auch unserem kleinen Flügelflitzer die Nerven. Livetickerer Kutsche dreht draußen schon vollkommen durch und kommt mit dem schreiben nicht hinterher. Wieder ein langer Ball auf Azeddin, der die Abseitsfalle durchbricht. Frei vorm Hüter setzt er den Ball über den Kasten. Unglaublich. Der Mythos machts jetzt mal schnell. Eine starke Kombination von Lukas und Dome Gesper vernascht die komplette Gästeabwehr. Am Hüter vorbei – Tor !!! …. Abseits…. unglaublich. Hier war was los. Doch binnen kürzester Zeit brach plötzlich alles zusammen.

Abstoß Liebertwolkwitz. Ball wird verlängert und auf links durchgesteckt. Volle Möhre ins lange Eck. 0:2 statt 1:1. Nur ein paar Minuten später. Wieder ein langer Ball. Wieder verlängert. Preißer wird komplett überrannt, Mekki geschürzt, 0:3! Der Mythos versucht das abzuschütteln. Azeddin steckt durch auf Dome Gesper. Auf und davon schiebt er alleine vorm Torwart den Ball links daneben. Chancenwucher merkt auch der Liveticker. Die Abwehr sucht jetzt die Fehler im Sturm und vergreift sich Im Ton. Promt grüßt das Karma. Nach einem Querpass wuchtet Sprotte das Leder in die Maschen. 0:4 statt 1:3! Der Mythos am Boden und dennoch sahen die zahlreichen Besucher des Charlottenhofs eine letzte kleine Chance für den Mythos sich im Spiel zu halten. Jonas schnappt sich den Ball zum Einwurf und macht es schnell. Über Vincent kommt der Ball wieder zum Flussmonster. In der Mitte schirmt Azeddin den Ball vorm Hüter ab. Lukas rauscht heran. Das 1:4 mit dem Pausenpfiff!!!

In der Halbzeitpause verurteilt Kapitän Nico aufs schärfste Preißers Verhalten nach dem 3. Fehlschuss und rüttelt die ganze Truppe durch. Im Vergleich zum Hinspiel erspielten wir uns Chancen und Frodo und der Strohmer appellierten an den Glaube das Spiel noch rumzureißen.

Und tatsächlich. Dome Gesper überrumpelt nicht nur den Liveticker, sondern gleich ganz #Liebertwolkwitz. Doch sein Schuss geht knapp an der falschen Ecke vorbei. Der Mythos jetzt am Drücker, fängt jeden langen Ball ab. An der Mittellinie wird jetzt öfters mit einem Foul gestoppt. 50. Minute. Freistoß Strohmer. Am langen Pfosten hält Stefan sein Fuß rein. 2:4. Da ist der Anschlusstreffer. Und Stift holt schnell den Ball aus den Kasten. Der Mythos jetzt außer Rand und Band. Azeddin nimmt sich immer mehr zurück. Die Abseitsfalle klappt plötzlich nicht mehr und Dome Gesper und Stefan erlaufen mit einem enormen Laufpensum viele lange Bälle. Nächste Chance. Stefan legt quer auf Jonas. Der vom Elferpunkt völlig frei, donnert den Ball mit gefühlt 200 Stundenkilometer über den Kasten. Ein Raunen geht durchs Stadion. Hinten sind Eric und Strohmer in fast jedem Duell Zweikampfsieger. Wieder Freistoß kurz nach der Mittellinie. Basti mit dem langen Ball auf den zweiten Pfosten und dort steht wieder Stefan. Böhm machts mit dem Kopf. 3:4 !!! Unfassbar. Der Ticker ist längst ruhig und stellt das schreiben ein. Das Spiel viel zu spannend. Es geht hoch und runter. Weil Liebertwolkwitz immer mehr hinten aufmacht und vorne neue Chancen sucht, kommt der Mythos immer wieder mit Präzision durch. Dome Gesper wieder alleine vorm Tor, setzt ihn wieder knapp vorbei. Die Gäste schwimmen längst auf dem Zahnfleisch. 69. Minute. Eine Ecke von Lukas wird zur nächsten Ecke geklärt. Stefan von links. In der Mitte ist Azeddin mit dem Kopf zur Stelle. 4:4! Der Mythos holt einen Viertorerückstand auf. Was ist denn hier los? Und hier war noch lange nicht Schluss. Die Dritte wollte mehr, wollte alles, wittert hier eine Sensation. Mekki schlägt einen starken Ball auf Dome Gesper, wird in einen spitzen Winkel mitgenommen. Dome hält einfach drauf, im Fallen und blieb gleich liegen. 5:4 !!! und Lindenau bebte. Bei Philipp Glomb fiel zuhause der Gulasch vom Löffel. Der Ticker war sprachlos. Max Heide sprang vom Sofa seiner Freundin in die Arme, das Kreuzband von Alex wuchs vor Freude von alleine wieder zusammen und wo war eigentlich Hortzsch? Dome Gesper macht die schweren Dinger. Wilde Szenen nach dem Führungstreffer. In der Nachspielzeit kommt Wessel am 5er nochmal an den Ball. Aus der Drehung knapp….

Aber halt drüber.

Belohnung ist auf dem Weg

Der Mythos gewinnt nach 0:4 mit 5:4 gegen den SV Liebertwolkwitz III. In 14 Jahren hat man wirklich schon viel erlebt. Große Siege und starke Comebacks gefeiert, aber so ein Rückstand zu drehen und noch zu gewinnen ist eine Sensation wie es sie vorher nie gab. Diese Leidenschaft, diese Moral und dieser Wille das Spiel niemals aufzugeben. Dieses Wechselbad der Gefühle. Unglaublich. Mit dem Abpfiff lag man sich nur noch in den Armen. Es gab einen 30er Kasten Bier von Papa Preiß, dem vorher gesagt wurde bring den mit, die Jungs verdienen sich den. Und nicht nur das. Von Mekki gab es Bratwürste für alle und eine 3 Liter Flasche Pfeffi. Vincent wurden die Spitzen rasiert. Statt Wimpel tauschten beide Teams nach dem Spiel Gurkengläser. 🥒 A – Jugend, Mythos und im Anschluss gab es noch ein 4:3 last minute Sieg der Ludwig-Elf über die SG Taucha 99 II.

Doppeltorschütze Stefan Böhm (mitte)

Die nächste Aufgabe wird nicht einfach. Im Eichholz erwartet uns kommenden Sonntag der VfB Zwenkau 02 die 3″te. Die Zwenkauer schlugen gestern etwas überraschend die Spielvereinigung Leipzig 1899 II mit 0:1. Bleibt eine Woche Zeit für den Strohmer die Jungs wieder zu erden. Denn das soll es noch nicht gewesen sein.

Ganz starker Auftritt Jungs.

#mythosdritte 💙

Die Dritte findet neue Freunde beim ATV Höchstädt

Wir wollen jetzt Schritt für Schritt schauen, ob wir chronologisch noch den vergangenen Samstag zusammen bekommen. Den Tag gestern haben wir wahrscheinlich gebraucht um Kraft zu tanken, bei der Familie Schutz zu suchen und der ein oder andere auch, um von den Toten wieder auf zu erstehen.

A.TV Höchstädt – Herren. 😲

Alter Schwede, was ging denn dort ab. Die 10. Etappe auf unserer Deutschlandtour versprach im Vorfeld nicht viel. Region und Mannschaft unbekannt, der Trainer ließ über 5 Ecken seine Kontakte spielen, machte was klar. Aber niemand sollte enttäuscht sein. Geplante 15 Mann machten sich mit M. Oha von der #SektionDritte auf den Weg nach Franken, um das einzige Spiel zu nutzen, was uns vor dem kurzfristig angesetzten Nachholspiel gegen den TSV Böhlitz-Ehrenberg 1990 e.V. II geblieben ist. Den Trainer nicht enttäuschen, dass heißt nüchtern in Höchstädt ankommen…

Beim Mittagessen

Die Fahrt verlief eher unspektakulär. Einzig Alex blickte eher ernüchternd auf die „nur“ knapp zwei Stunden Fahrt. In Reihe zwei zwischen Jonas und Mekki zu sitzen, es ist ungefähr, als wenn du neben Godzilla und King Kong sitzt, die vorher 3 Wochen nichts gefressen haben. Er hatte es nicht einfach. In Höchstädt angekommen merkte Flussi bei der gefühlt 50 prozentigen Steigung zum Sportplatz sofort an, dass er hier nicht spielen würde bei entsprechenden Wohnsitz. In der Berggaststätte Schlosshügel wurden wir herzlichst empfangen. Spieler standen Spalier. Der Tisch war gedeckt. Spagetti Bolognese von Mutti mit nem halben Liter Cola. Schön viele Kohlenhydrate. Man wollte uns gefügig machen. Schnell hinterschlingen, denn der Kunstrasen war noch gute 20 Minuten Fahrt entfernt.

Eine tolle Anlage mitten im Wald. Idyllisch. Mit den Gewinnern der ersten Trainingswochen (Vincenzo und Marcel „Bonschlonzo“ Müller) in der Startelf, ging der Strohmer ins Spiel. Ein munteres Auf und Ab zweier Teams, die sich nichts schenkten. Man merkte, dass die Hausherren erst 1 x trainieren konnten. Bei der Dritten lief der Ball gut. Mit sehr starken Kombinationsspiel brachte man die gegnerische Hintermannschaft des Öfteren ins Schwitzen und erarbeitete sich damit ein leichtes Chancenplus. Auf der anderen Seite kratzte Mekki einen stark aus dem Winkel und parierte nach einer Ecke im 2. Versuch stark auf der Linie. Ansonsten sehr stabil. Dreieck Jeff-Fabi-Max stark über rechts. Vorne Stefan und Dome top.

0:0 zur Pause.

Nach Wiederanpfiff hatte die Dritte Probleme mit dem 4er Wechsel. Die Höchstädter wirkten nun frischer, gefestigter und drückten die Dritte tief in die eigene Hälfte. Nach rund 60 Minuten musste Mekki das erste Mal hinter sich greifen. Die Dritte versuchte alte Stabilität wieder zu erlangen, kam aber zunächst aus der starken Phase der Hausherren nicht heraus. Erst mit dem 0:2 meldete sich der Mythos zurück. Ein schnell ausgeführter Freistoß von Lukas überrascht die komplette Abwehr und Dome Gesper schiebt, unter den Augen seines extra aus Leipzig angereisten Papa, lässig ein. Wir blieben jetzt dran. Erarbeiteten uns eigene Chancen. Preißer mit einem langen Ball, den Capo Ranis erläuft. Frei vorm Tor versagten die Nerven. Gesper auf links zu Lukas. Der mit links, falscher Fuß. Das 2:2. Man konnte es schon riechen. In der Schlussphase wurde das Spiel wieder muntere auf beiden Seiten, bei der wir nach dem entscheidenden 1:3 allerdings den kürzeren Strohhalm zogen.

Nach dem Spiel zog die Dritte mit dem ersten Bier mit einer Polonaise durch die gegnerische Kabine um gleich mal ein Ausrufezeichen zu setzen. Die Dritte Halbzeit startete auf dem Schlosshügel. Auch hier wurde zunächst mit einem Burgerfestmahl eine gute Ausgangslage geschaffen für alles was danach kam. Mitten im Livestream des Spiels FC Bayern München gegen RB Leipzig ging die Musik an und das Eis zwischen beiden Mannschaften war sofort gebrochen. Die Tische mischten sich und es flossen literweise hopfiges, gemalztes und naturtrübes aus den Zahpfhähnen. Wimpel gegen Schal, Leipziger Alasch gegen Regionales. Man kann es nicht wirklich in Worte fassen. Der Mythos kämpfte an allen Fronten bis zuletzt. Jeder gab alles. Wie schon in Rostock. 100 % auf und neben dem Platz. Allein das Video, da stehen 25 bis 30 Mann und bringen den Landgasthof nicht nur zum beben, sondern sorgen für eine nötige Grundrenovierung des kompletten Hauses. Auswärts halt…

Wir haben so viele tolle Leute kennen- und liebengelernt. Nach atemberaubenden Ereignissen beim SV Willofs 1970 e.V., in Köln und bei der Rostocker BSG, setzen die Höchstädter wahrscheinlich ganz neue Maßstäbe. Die Jungs haben uns so viel gegeben. Einfach diesen Mythos auf so einem Niveau so abzufeiern ist absolute Weltklasse. Alleine diese Videos, Leute, mal ehrlich. Unfassbar. Geil. Dann kommt noch der Oha mit einer Uffta um die Ecke, die ihn an den Rand seiner Kräfte brachte. Wild, affenwild… Wir sind als Mythos nach Bayern gefahren, um einfach nur so zu sein, wie wir sind. Ich denke wir haben niemanden enttäuscht. Selbst als Holger kurz vor Abfahrt vor den Türen der Kneipe allen offenbarte, was er für einen Burger hatte, wurde es mit Humor genommen 🤢😅

Danke Höchstädt. Wie gesagt, unsere Türen stehen offen. Jetzt müssen wir erstmal schauen, was im Sommer realisierbar ist. Die Reise durch die Republik soll schon bald #unermythlich fortgesetzt werden. 💪

Die Dritte im Pokalfieber!

Am Sonntag brennt der Charlottenhof. In der 2. Runde des Stadtpokals trifft die geilste Band der Welt auf die SG Leipzig-Bienitz e.V.! 2. Kreisklasse gegen Stadtklasse. 2 Klassen Unterschied. David gegen Goliath. Die Dritte auf der Jagd nach dem Pokal-Pfeffi.

Aber nehmen wir euch kurz mit auf eine kleine Reise. Eine Reise, die in der Sternberger Str. 10 anfängt. Die Dritte kämpft sich durch ein Testspiel gegen die Rostocker BSG, gewinnt Herzen einer ganzen Stadt und lässt verzweifelte Bäckerinnen zurück, weil man Hals über Kopf 35 Brötchen bestellt, an einem Sonntagmorgen. Wir schleichen uns durch müde Testspiele und der Satz fällt: ,,Vertrau mir, die Jungs sind da, wenn es drauf an kommt!“

Wir spielen 0:0 gegen SV Leipzig Nordwest e.V. , Ligakrösus der 1. KK. Blamieren fast unsere eigene Zwote in einem fragwürdigen Trainingsspiel mit 2 unterschiedlichen Mannschaften in Fabis 200. Spiel. Danach bleibt man 5 Spiele ungeschlagen und steht vor dem goldenen Oktober. In dem Monat, wo man seit 2209 Tagen kein Heimspiel mehr verloren hat. Derbysieger gegen TuS Leutzsch 1990.e.V. II. Wird müde weggelächelt auf dem Sportplatz Rückmarsdorf. Schkeuditz wird schwer, sagt der Porath. Doch (bei einigen mit einer Bienitzer Schwester im Kopf) auch das Spiel gewinnt der Mythos…

…die Jungs sind da, wenn es drauf an kommt!

Jetzt am Sonntag spielen wir nicht nur gegen den Verein, bei dem die Preißens eine E Jugend trainieren, was es ein bisschen zu einer Herzensangelegenheit macht. Nein. Wir spielen für uns. Das ist unser Platz. Das ist unser Spiel. Das ist UNSER Pokal. Egal wer ihr seid, egal wo ihr spielt… Wir sind ein Team. Dieses Jahr ist alles anders. Der Trainer hat so viel Vertrauen, dass er die Liga die unsere nennt. Der Mythos unter Stro(h)m!

Jetzt ist Pokal 🏆

📆 24. Oktober 2021
🕒 14.00 Uhr
📍 Sportplatz Charlottenhof
🆚️ 1. Herren SG Leipzig Bienitz

Kommt auf den Charlottenhof. Unterstützt diese unglaubliche Mannschaft. Zeigt ein Herz 💙 für den Mythos und schickt mit uns in einem leidenschaftlichen Pokalfight die Havenstein-Truppe zurück in die Stadtklasse. 💪🔥🔥‼️

Mythos stürzt Tabellenführer Schkeuditz

—Bei aller Euphorie über den Sieg am Sonntag und den kommenden Spielbericht dazu möchten wir an dieser Stelle dem Sportfreund Sebastian Hubrich gute Besserung wünschen. Es sah böse aus. Wir hoffen du kommst schnell wieder auf die Beine!—

Zurück zur Überschrift. TuS ist keine Laufkundschaft aber Schkeuditz ist eine andere Hausnummer haben sie gesagt. #Schkeuditz hatte aber auch nur ein Duell aus der Spitzengruppe und das haben sie verloren! …haben wir gesagt. Der Strohmer musste puzzlen. Eric fehlte in der 3er Kette und Ersatzmann Marc musste Kinder hüten. Kapitän Nico Wagner fehlte auf der 6. Für beide Positionen kam Flussmonster #Jonas in Frage, doch die Torhüter fehlten auch beide. Was tun?

Verdutste Gesichter in Kabine 9, als der Strohmer plötzlich Philip #Kohl das Torwarttrikot zu warf. Flussi musste in die 3er Kette, Jonas und Stefan wechselten sich als Frodo-Ersatz ab und #Fabian Ranis führt uns als Kapitän gegen den Tabellenführer aufs Feld in seinem 205. Spiel für den Mythos.

2205 Tage hat der #Mythos kein Heimspiel im Oktober auf dem Charlottenhof verloren. Eine Statistik die kein Schkeuditzer kennt, aber für uns umso größeren Wert hatte. Viel Bewegung mal wieder in der Startaufstellung der Dritten und das Spiel begann mit einer Schrecksekunde. Hubrich rutscht im Strafraum weg und bleibt liegen. Vermutlich fiel er beim Abfangen des Sturzes unglücklich auf den Unterarm, dass er sich irgendwas gebrochen hat. Der Rettungsdienst musste kommen. Das Spiel war für mehrere Minuten unterbrochen. Die Anfangsphase war dann sehr verhalten. Die #Dritte kam gut ins Spiel, nahm die Zweikämpfe an. Gefährlich wurde es im Zentrum. Die neue Doppelsechs brauchte eine Weile um zu funktionieren, aber Kohli spielte gut mit.

Minute 13, Ecke Lukas. Der Kopfball vom Strohmer blieb im Getümmel hängen, fällt aber an Flussis Beinen runter. Jonas zögert nicht und kickt den Ball mit der Hacke in den Kasten und jetzt knallte es hier wie bei einem Feuerwerk auf dem Jahrmarkt. Jonas Edlich bringt uns an seinem #Geburtstag in Führung. Und er dachte er muss in den Kasten. Der Strohmer, was hat der für ein Gespür für sowas. Unfassbar. Und die Dritte wollte gleich nochmal nachlegen. #Bosse spielt sich frei im Zentrum und steht plötzlich seelenruhig vor Schlussmann Baumgart, weil drei Schkeuditzer die Fahne heben, nur nicht der Offizielle. Baumgart hält und Lukas schießt von links im Nachschuss auf der Linie den Verteidiger an. Die Eintracht wackelt. Mit Einwürfen bis zum Torwart sorgte man schon früh für Gefahr im Strafraum des Mythos, doch in der ersten Viertelstunde sorgten die Gäste für wenig Gefahr. Stattdessen kämpften unsere Jungs unermüdlich weiter und erstickten das Schkeuditzer Aufbauspiel oft im Keim. #Azeddin, dem böse mitgespielt wurde in der Anfangsphase, bekam einen Pass in Kombination von Lukas und Benny Bosse und war im Rücken des Gegenspielers auf und davon. Vorm Tor #cool. 2:0 ! Was war denn jetzt los? Die Pissertruppe (wir erinnern uns an letzte Woche) führt 2:0 gegen den Tabellenführer. Der Strohmer mahnt zur Ruhe, als es plötzlich wieder scherbelt. Kohli mit einem weiten Abschlag auf #Lukas. Der spekuliert. Der #Verteidiger darf keinen Rückpass spielen, der Hüter kam nicht raus, aber der Fuß vom Stift hatte seine eigene Meinung. 3:0! Was zur Hölle.

Doch die Eintracht kam nochmal. Vor der Pause drückten die Gäste plötzlich. Bei 2, 3 Standards bekommt die Dritte den Ball nicht raus. Der Arsch unseres mysteriösen 15ers fälscht den Ball zur Ecke an. Der Mythos schmiss sich in jeden Ball und rettete die souveräne Führung zum Pausentee.

HALBZEIT ‼️

Nach dem Wiederanpfiff kämpfte die Dritte mit den Kräften. Lukas bekam eine Pause und die Stabilität war etwas weg. Schkeuditz mit viel Oberwasser stocherte sich nach einem Einwurf im Getümmel durch. 1:3. Hier ging nach was, doch der Mythos wehrte sich mit den letzten Kräften. Eine halbe Stunde lang witterte Schkeuditz den Anschlusstreffer. Die Dritte wankte, hielt eine halbe Stunde durch. In der 83. Minute war es wieder ein Einwurf und ein wildes Gestochere im Strafraum, bei dem Jonas einen Ball eklig abfälscht. 2:3. Doch die Zeit lief schon gegen die Gäste. Benny Bosse war gestern unermüdlicher Antreiber. Die Ehrenfans fragten sich schon zu wem die Stimme gehört. Immerwieder hörte man gestern Benny Bosse. Reden wir nicht lange drum rum. Die Dritte schlägt SC Eintracht Schkeuditz 1. Herren II mit 3:2 und das verdient aufgrund einer überragenden ersten Halbzeit.

Verdiente Verköstigung

Diese unglaubliche Serie von heute – 2207 – Tagen ohne Niederlage im #Oktober auf heimischen Platz bleibt weiterhin bestehen. An Jonas seinem Geburtstag bringt er sich und uns in Führung. Romantischer hätte dieser Tag nicht sein können. Azeddin und Lukas veredeln diesen Sieg. Der Mythos hat auf erstaunliche Art und Weise bewiesen, was für eine starke Gemeinschaft hier zusammengewachsen ist. Schaut euch diese Gesichter an, aus der Kabine nach dem Spiel. Freude, Glück, Emotionen… egal ob einer von Beginn an, oder nur eine Viertelstunde, oder gar nicht gespielt hat. Jeder freut sich für diese Mannschaft. Da kann man nach einem Sieg gegen den Tabellenführer schon mal die Tränen rauslassen. Es ist menschlich und wir alle investieren sehr viel. Wir haben aktuell so viel Spieleranhang wie schon lange nicht mehr auf dem Charlottenhof. Dazu kamen gestern die Ultras vom SV Hohenmölsen 1919 e.V . Danke dass ihr alle gestern dabei wart und hoffentlich am Sonntag in doppelter Zahl wiederkommt. Es wird heiß in Lindenau….

Geburtstagskind Jonas mit Alex auf den Schultern

Und ich denke ein leichtes zucken im Mundwinkel von Ronny Ludwig erkannt zu haben auf die Frage, ob er sich den Haufen als Anschlusskader 1. Herren vorstellen kann!? Danach sieht es im Moment aus. Aber gut. Spaß bei Seite. Wir gehen weiter unseren Weg. Wir wissen wie es das letzte Mal endete nach 14 Spielen ohne Niederlage. Der Fall kam und dann gleich sehr tief. Wir genießen das hier und jetzt und freuen uns, wenn wir nicht ernstgenommen werden. Diese Dritte, was kann die schon? Der Strohmer sitzt währenddessen in seinem Keller und tüftelt schon wieder an einen Plan für das nächste Spiel. Sonntag im Pokal gegen die SG Leipzig-Bienitz e.V. gehen wir als Außenseiter ins Spiel. Daran ändern auch die letzten Ergebnisse nichts. Stadtklasse schlägt man nicht einfach so. Aber das, lieber Klaus Havenstein, kann man auf jedenfall probieren. 💪🔥 Wie gesagt, mehr geht nicht. Wir sind bereit.

Bereit die Havenstein-Bande aus dem Pokal zu hauen: der Mythos !!!

Mythos gewinnt Derby gegen TuS

Wir bedanken uns nachträglich bei den amüsanten Liveticker aus Leutzsch. Dem Herr mit dem Daumen am Smartphone ist ab und zu mal der Finger verrutscht und das sieht die 18 jetzt ganz und gar nicht anders. Es war herrlich.

Im Tunnel

Der Mythos war ein bisschen nervös. Man wusste, dass Großlehna letzte Woche nicht im Verhältnis zum TuS steht. Die Leutzscher ringen im wahrsten Sinne des Wortes die Dritte vom SV Liebertwolkwitz nieder. 11 Tore, 13 gelbe Karten. Man wusste sich zu helfen bei den Grün-Weißen. Der Strohmer erfand vor dem Spiel die Geschichte von einem kleinen bockigen Kind, das hysterisch um sich schreit und unbedingt den Ball haben will. Wir, das Kind, sind dem Trainer gefolgt und haben die letzten Selbstzweifel abgelegt und uns ins Spiel gekämpft. Zunächst tasteten sich die Hausherren ran. Der Ball lief gut. Die Dritte hatte ordentlich zu laufen. Doch gefährlich war hier, anders als im Gästeticker, zunächst mal gar nichts. Ein Geniestreich von Benjamin Bosse, der in Minute 15 sieht wie die Abseitsfalle in die Hose geht, schickte einen starken Philip Kohl auf die Reise. Kohli bleibt cool. 1:0!

Rückte in den Mittelpunkt: Mekki

In Minute 27 sorgt ein Kopfball für Aufregung. Eric steht falsch bei einem Freistoß und Koßmann köpft links daneben. Durchatmen. Kutsche ist im Paarungsmodus. Frisch eingewechselt springt er dem 8er auf den Rücken. Der Sportplatz tobt. Hier liegt Liebe in der Luft (später dazu mehr). Die Dritte zeigte ordentlich Zähne und die jungen Wilden des TuS bissen sich am Mythos die Zähne aus. Allein unsere 100-Jahre-Abwehr zeigte mit ihren 766 Spielen, dass wir deutlich mehr Haare am Sack haben als der Gegner. Gerade als es ausgesprochen wurde, dass dem Gegner nichts einfällt, was zweifelsohne stimmte, klingelts. Mekki rutscht ein harmloser Ball unten durch. Kein Grund zum jubeln. Denn die Dritte legte nochmal nach. Hat der Hüter mal einen schlechten Tag, knallts vorne. Und wie. Lukas rechts auf und davon. Wie Mittwoch im Training wird er bis zur Grundlinie gejagt und gelegt. Doch vorher schiebt er straff in die Mitte. Pötzsch legt ihn rein. Eigentor! Stift wusste gar nicht wie ihm geschieht. Plötzlich sieht er wie sein Bruder angerannt kommt. Unfassbar. Lange Gesichter in Leutzsch und eine Bank die richtig abgeht bei den Lindenauern. Kurz vor der Pause springt einer Azeddin in die Knochen. Die Mythos Bank wird fläzig (siehe Ticker). Unsere Sonne Azeddin erhöht nach Tumulten im 5er auf 3:1. Wird aberkannt. Abseits. Fand der Grüne auch, der sich noch schnell aus dem Tor gerollt hat.

Pause.

Super Motivation auf der Bank

Leutzsch rannte an. Mit Schaum am Mund gab es nach ein paar Sekunden schon Ecke. Ecke verpufft. Schaum war weg. Denn der Mythos führt urplötzlich 3:1 (wir wussten nicht wie, siehe Ticker). 3 Minuten nach Wiederanpfiff kombinierten sich Benny und Nico kunterbunt durch die noch frischen A-Jugend Pokalsieger. Frodo fand in Azeddin einen Abnehmer. Tor und 100. Torbeteiligung unseres Marokkaners. Wir wussten echt nicht wie, aber hier sind die Verhältnisse ordentlich grade gerückt.

Bekam wieder eine Chance in der Startelf

Bei einer Flanke wird Lars an der Hand getroffen. Gab sofort Gelb. Sehr fragwürdig. Der 18er sah es anders. Schon kurz später pariert Mekki beim Herauslaufen einen Angriff. Im rutschen lässt er den Ball los. Kevin Eck, willkommen in der 2. KK, staubt ab. Kacke. Mekki 😫. 5 Minuten später. Strohmer schlägt einen Ball und die Hausherren packen nicht zu. Nico spitzelt den Ball mit den Kopf in den Kasten 2:4. Und nochmal: Jeder für Jeden. Heute Jeder für Mekki, der sich trotz Fingerverletzung opferte.

Nico trifft

Trainer Berger schob wie wild seine Spieler hin und her. Die Außen wechselten gefühlt sehr oft die Seiten. Man suchte Schwachstellen bei der Dritten. Vergebens. Im Zentrum kombinierte die Hauself stark, doch am Strafraum war meist Schluss. Mekki hatte im Grunde nichts zu halten. Mit Ankündigung der letzten Aktion köpft E.Wust stark in die Maschen. Doch mit dem nächsten Befreiungsschlag kam der Pfiff. Alle rannten zu Mekki. Ein ergreifender Moment.

Derbysieger

🎶🎙DERBYSIEGER, DERBYSIEGER, HEY, HEY…. 🎙🎶

Wir buhlen seit Wochen um ein Sponsoring

Bis in die frühen Abendstunden eskalierte der Mythos in der Rietschelstraße. Wir machten einen Kreis und der Strohmer gab den Ton vor. Das ist unsere Liga. Und, auch wenn nach dem Spiel der Handshake folgte, diese #Pissertruppe hat unbeeindruckt aufgezeigt, dass ein Pokalsieg in der A Jugend nicht ausreicht für den Mythos. Diese Saison beißen wir uns durch. Die Jungs sind fantastisch. Jeder für Jeden. Spielberichte nach solchen Spielen sind immer sehr speziell. Wir bedanken uns trotzdem für das harte, aber über weite Strecken doch faire Spiel. Emotionen gehören immer dazu. Derby halt.

Leipzigs verrückteste Meute

Was unsere Jungs zum 11 FREUNDE – Tag der Amateure abgerissen haben ist unglaublich. Selbst ein Fabian Ranis, der nicht zum Einsatz kam, machte die Lichter beim TuS mit aus. Unsere Bank. Unfassbar geil. Alex, nicht im Kader, feuerte an und machte Bilder. Geil. Und plötzlich wirds ganz wild. Eine Leggings taucht auf und behauptet ihr Bruder spielt bei unserem Pokalgegner. Plötzlich flogen hier Herzen und Luftküsse hin und her. Der Preißer suchte sofort das Weite. Sowas geht nie gut aus.

mythosdritte 💙 – DERBYSIEGER ‼️

TuS Leutzsch 1990.e.V. – KEIN DERBYSIEGER ‼️

Danke.

Mythos baut Serie aus

Es muss ungefähr 16:20 Uhr gewesen sein, als Kessy Hübsch in der Nachspielzeit die Mädels vom SV Lindenau 1848 – Frauenfußball zum Derbysieg gegen SV West 03 geschossen hat. Eine Symbiose zweier siegreichen Mannschaften konnte man in Folge dessen auf dem Charlottenhof erleben, wie es sie lange nicht mehr gab. Aber erstmal zu unseren Jungs…

Der Strohmer stellte um auf 3-4-3 und wollte mit aller Macht weg von der ewigen Punkteteilung. Für den Moment ganz geil, aber wir treten auf der Stelle. TSG Blau-Weiß Großlehna ll 1990 e.V. der Gegner und allen war Vorsicht geboten. Die letzten Ergebnisse waren knapp, doch die Dritte machte früh klar in welche Richtung das Spiel geht. Philipp Glomb im Kasten. Sein letzter Pflichtspielsieg datiert vom 22.9.2019. Damals, wie sollte es anders sein, gegen die 2. Mannschaft von TSG Blau Weiß Großlehna 1990 e.V., auch mit im Kader vor 2 Jahren ein gewisser Richard Engelhardt, aber zu dem Teufelskerl gleich mehr. Die ersten Schüsse auf den Kasten der Gäste verbuchen wir unter „kleinere Nadelstiche“ aus unserer Sicht und „Jungs nochmal Luft holen“ aus Sichtweise der Gäste. In Minute 8 war es Capo Ranis, der eine Wagner-Ecke seelenruhig in der Mitte einschob. Den hatte keiner auf dem Zettel. 4 Minuten später war es Benny Bosse der auf Lukas rechts durchsteckt. Stift behält die Nerven. 2:0 ! Wir denken Großlehna war zu diesem Zeitpunkt schon geschlagen. Für Benny war es seine ‼️ 100. ‼️Torbeteiligung im 77. Spiel. Es war verdammt schwierig für die sympathischen Jungs aus der eigenen Hälfte zu kommen. Und doch befanden wir uns nach einer halben Stunde in einer Phase, wo der Gegner plötzlich mutiger wird. Just in dem Moment schlägt Basti einen langen Diagonalpass in den 16er auf Richaaaard. Der verschafft sich Platz und ledert das Ding in den Knick. Schon kurz vorher war unser neuer Gutgebauter mit einem historischen Solo über das ganze Spielfeld auffällig geworden. Kurz vor der Pause kombiniert sich der Mythos nich einmal kunterbunt durch die Zonen. BeBo gibt ihn Fabi, am Strafraum gestartet, mit. Doppelpass, rechts raus auf Lukas, quer auf Richard – 4:0 !

Frodo beim Freistoß

Flussmonster musste für Philipp in den Kasten. Bei einer Parade wo der Preißer angeschossen wurde verletzten er sich an der Leiste.

Nach der Pause warf Großlehna nochmal alles rein in die Zweikämpfe was ging. Gefühlt ging es jetzt nicht mehr so locker vom Fuß wie in Durchgang eins, doch der Mythos war gestern gnadenlos. Nico spielte sich im Zentrum in eine schöne Schussposition und steckte dann doch nochmal durch auf Richard. 5:0 und wieder fragte sich der Engelhardt warum alle zu ihm gerannt kommen. Er sollte es doch machen wie im Training und verstand die Aufregung nicht 😅👌 Der 2. „Neue“ kam links für Max. Janik Topsch schlänzt einen Ball unbeeindruckt in den 5er. In Chris Paditz fand er einen unfreiwilligen Abnehmer. 6:0. Aber schon 3 Minuten später nahm der Topsch eine rausgeköpfte Ecke mit Schmackes von der Strafraumkante und jagte den Ball ins Netz. Die gesamte Familie Engelhardt stand auf der Tribüne Kopf. In der Schlussphase setzte Nico noch einmal Lars in Szene. Skandi ließ sich auch nicht bitten und erhöhte auf 8:0. In der Nachspielzeit wollte der Preißer nochmal unbedingt. Max blieb hinten. Unser 4er spielte sich mehrfach in Schussposition, verweigert seinem eigenen Bruder freistehend den Ball um dann doch auf Lars zu spielen. Geblockt kam der Ball wieder rechts raus zum Preißer. Dessen Flanke erreicht in der Mitte den Ranis der zum Flugkopfball ansetzt. Die Bank tobte, auch wenn der Ball nicht im Kasten war.

Dritte buhlt seit Wochen um ein Sponsoring

Großes Lob an Großlehna fürs Durchhalten und das faire Spiel. Kein Getrete nichts. Die Jungs saßen noch lange auf dem Platz und griechische Spezialitäten gab es auch noch. Das Bier schmeckt auch nach einer Niederlage. Manchmal sogar noch besser. Absolut verstanden, worauf es ankommt und dem Teamgedanke nie verloren.

100. Torbeteiligung im 77. Spiel

Was unsere Jungs an geht, die ließen sich 3 Flaschen Pfeffi schmecken und Cuba Libre für Philipp, der sich das mit feuchten Augen am Mittwoch gewünscht hat. Die kommenden Wochen werden hart. Man spielt gegen den 1., 2., 3. und 4. der Tabelle und zwischendurch will man eine Mannschaft aus der Stadtklasse noch aus dem Pokal schmeißen. Es werden harte Wochen für die Dritte, die mittlerweile als einzige Mannschaft noch ungeschlagen ist. Was muss das für ein Gefühl gewesen sein, als Kessy Hübsch im Derby den Ball über die Linie drückt. Kommende Woche, am Tag der Amateure, spielt der Mythos sein eigenes Derby gegen die 2. von TuS Leutzsch 1990.e.V. . Hier kennen viele den Mythos noch nicht. Zeit, dass sich das ändert.

Immer noch ungeschlagen: die Dritte

Danke an unsere Frauen, die den Tag gestern abrundeten 💯👌😍

Mythos leben, Geschichte schreiben!

Unter diesem Motto schickte uns Trainer Strohm ins Spiel gegen Zwenkau und hatte mal wieder einige Veränderungen im Gepäck. Getreu seiner Linie die ohne Einsatz in der Vorwoche in der Startelf zu bringen, rutschte Vincenzo auf der linken Seite in die Startelf. Für den fehlenden Eric musste Jonas in der 3er Kette 90 Minuten liefern und vorne pokerte der Trainer mit Bosse, Böhm und Kohl sehr hoch.

Noch bevor die Dritte das erste Mal aufs Tor schoss, hätte es fast ein böses Erwachen gegeben. Die Dritte tat sich schwer hochzufahren und war deshalb auch in den Zweikämpfen überhaupt nicht bei der Sache. Die Gäste des VfB Zwenkau 02 die 3″te hatten die Chance zur Führung jedoch verspielt. Vorne war es Benny Bosse der von Stefan (hatte gestern ein ganz besonderes Spiel, aber dazu mehr in einem anderen Beitrag) bedient wurde und die Hoffnungen des VFBs im Keim zunächst erstickte. Dachte man. Romanowski witterte seine Chance bei einem Patzer von Mekki, sein Griff nach dem Ball ging in die Hose. Preißer zu überrascht. Und der Ball kullert ins Tor. Ausgleich. Spätestens jetzt brannte der Baum. Gäste gewehrten unserer Dritten viel Platz, doch Tempo saß nach wie vor nur auf der Bank. Ein Querpass von Nico schob der Strohmer ein. Und Stefan sein Durst gegen zwei Gegenspieler stillte der Bosse mit einem Schlenzer ins lange Eck. 3:1 noch vor der Pause. Schön war bisher nur das Ergebnis.

Nach der Pause kam Lars für Kohli, Azeddin für Stefan und Lukas für Fabi. Volle Power also jetzt. Zwenkau bemühte sich es dem Mythos so schwer wie möglich zu machen. Lars konnte mit seinem 4:1 die Weichen auf Heimsieg jedoch frühzeitig stellen. Azeddin steckte hier schön durch und Lars war auf und davon. Alex ersetzte Vincent auf links und machte genauso stark weiter. Mit Lukas über rechts kam viel Aufregung ins Spiel. 2 eigene Chancen und zahlreiche Hereingaben waren aber nur ein Bruchteil der Chancen, die man liegen gelassen hat. Es war unser Marokkaner, der mit zwei Toren das Ergebnis nach oben korrigieren konnte. Einmal Nico und einmal Kutsche sehenswert waren hier die Vorlagengeber. Romanowski traf per Kacktor erneut für die Gäste. Sein Pfostenschuss prallte an den Rücken von Mekki ins Tor. In der Nachspielzeit kratzte Mekki als Revanche ein Romanowski Schuss aus dem Knick.

Mit 6:2 schlug man die Gäste aus Zwenkau verdient, aber in der Höhe mehr als gnädig. Es gab fast keinen, der nicht einmal aufs Tor geschossen hat. Uwe S. im Tor der weißen hatte viel zu tun und hielt was er kann. Es war ein toller Fußballnachmittag mit Heineken und den Siegerpfeffi vom Coach (eine tolle neue Tradition). Hier wächst eine großartige Herde zusammen. Auch die Gäste ließen sich ihr Bier schmecken. Nach langer Unterhaltung mit M. Hennicker scheint es so, als wenn die Dritte mit ihren alten Widersachern aus Zwenkau endlich Frieden gefunden hat. Zu lange kennt man sich schon, wir werden auch nicht jünger. Unsere gemeinsame Geschichte geht jetzt schon so lang. Unglaublich. Wir freuen uns auf den Besuch im Eichholz. Wir sind uns sicher, dass der VFB seine Punkte noch holt. Gegen die anderen !

Dritte erkämpft sich Punkt beim SV Liebertwolkwitz

Diese Jungs haben Ziele. Diese Jungs haben Träume… Auf diese epischen Zeilen folgte der Strohmer gestern mit einer Kabinenansprache, die 16 Mann komplett von den Stühlen gerissen hat. 5 Mann schossen sofort die Tränen in die Augen, der Rest hatte Gänsehaut am ganzen Körper. Eine Rede die kein Drehbuch schreiben und keine Worte beschreiben können.

Die Anfangsphase war ein offener Schlagabtausch. Die Dritte war in den Zweikämpfen, erkämpfte viele Bälle an der Mittellinie und versuchte es immer wieder schnell zu machen. Doch der letzte Pass fehlte. Nach 13 Minuten pfiff der Schiedsrichter indirekten Freistoß im gegnerischen Strafraum. Der Torwart hatte einen vom Verteidiger kontrollierten Ball in die Hand genommen. Den Freistoß jagte Basti in die Mauer. Stefan konnte im Nachschuss die schwarze Wand durchbrechen und der Mythos führte völlig überraschend 1:0. Es war der Auslöser für ein unermüdliches Anrennen der Hausherren. Liebertwolkwitz drückte die Dritte nun in die eigenen Reihen.

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