1.Herren: 2:1-Auswärtssieg bei Chemie II – Lindenau erneut bärenstark

Nach drei Spielen waren die Lindenauer noch ungeschlagen, aber diesmal ging es ins Leutzscher Holz zur Chemie-Reserve. Eine ganz „harte Nuss“, die erstmal „geknackt“ werden musste, wollte man die Serie fortsetzen…

BSG-Keeper Raschdorf pariert glänzend… (Copyright: Mathias Janke)

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag: Peter Pöschel dribbelte in den Chemie-Strafraum wurde gefoult und so gab es bereits in der 1.Spielminute Strafstoß für die Gäste. Peter Pöschel trat entgegen der alten Weisheit selbst an, scheiterte zunächst am Chemie-Schlussmann und konnte im Nachschuss doch noch zum 0:1 einnetzen.

Chemie spielte hohes Tempo und ging voll in die Offensive. Lindenau musste in dieser Phase alles aufbieten um gegen den Leutzscher Druck stabil zu bleiben. Die Chemiker mussten aber ihrerseits auf die gefährlichen Gegenangriffe der 1848er aufpassen. Einen abgefälschten Ball entschärfte Raschdorf im Leutzscher Tor reaktionsschnell (Foto) und so blieben die Hausherren im Rennen. Nachdem die Lindenauer über Oehlmann den Ball an der rechten Außenlinie im Leutzscher Pressing verloren, ging es schnell: nach der Balleroberung kam der schnell Steilpass ins Zentrum und der grün-weiße Angreifer netzte stark zum 1:1 ein. Kurz vor der Pause hatte Lindenau wieder die Chance zur Führung als erneut Raschdorf zunächst eine tolle Direktabnahme von Peter Pöschel stark abwehrte und die anschließende Ecke Robert Pöschel mit dem Kopf am Kasten vorbeihämmerte. 1:1 zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel ließ das Tempo der Chemiker nach, die nun in der Offensive kaum noch Mittel gegen die gut organisierten Gäste fanden. Diese lauerten auf ihre Chance und blieben stets gefährlich. Nach schönem Zuspiel von Robert Pöschel enteilte Ken Schreiber der Leutzscher Defensivabteilung und schob souverän und überlegt zum 1:2 ein, was bei den zahlreichen Lindenauer Anhängern für lautstarken Jubel sorgte. Einmal wurde es nochmal eng, als Robert Pöschel im Strafraum den Ball an den Arm bekam und der grün-weiße Anhang lautstark Elfmeter forderten. Der gute Schiedsrichter zeigte sofort weiterspielen an, worüber es geteilte Meinungen gab. In jedem Fall eine knifflige Szene mit dem glücklichen Ende für die Gäste. Ansonsten ließ Lindenau hinten nix mehr zu, hatte durch den starken Siaya sogar noch die Chance zum 3:1, welche erneut Raschdorf vereitelte. Da auch Binner’s Distanzschuss sichere Beute des Chemie-Keepers war und zwei Freistöße der Chemiker „verpufften“, blieb es beim knappen 2:1-Auswärtssieg der 1848er, welcher vom begeisterten Lindenauer Anhang lautstark gefeiert wurde.

Die Lindenauer Anhänger hatten allen Grund zum Jubeln…

Fazit: Die Mannschaft beeindruckt in diesen Wochen mit tollem Teamgeist, sensationeller Moral und starkem Spiel. Jetzt gilt es wieder im Training Vollgas zu geben und sich auf das schwere Auswärtsspiel in Schkeuditz vorzubereiten.