Dritte stürmt an Tabellenspitze

Ein Tor für Mama, ein Hattrick von Bosse, nein… Die Sensation des Spiels am Sonntag war eine ganz andere. Trainer Strohm schnürte die Schuhe wegen Fieber an diesem Tag nicht. Er holte stattdessen unseren PJ für one more Match aus dem Ruhestand und schockte damit eine ganze Nation.

Mit dem Iren und einer Menge benötigter Geduld und Selbstdisziplin ging es also ins Spiel gegen die 3. Mannschaft vom KSC in dem man mit Spritzigkeit und Ideenreichtum zunächst alles andere als glänzte. Die Hausherren standen stabil und wurden von unseren Jungs viel zu oft versucht mit langen, hohen Bällen zum wanken zu bringen. Da der Durchschnitt mehr als ein Kopf größer war als die Spieler in unseren Reihen, benötigte es eine kräftige Rüffelung des Trainers zur Pause, denn machte man es schnell, hatte der KSC der bis auf einen Freistoß mal so gar nicht vor unserem Tor auftauchte, arge Probleme hinterher zu kommen.

Da man vor den Augen des geschwächten Trainers alles geben wollte, drehte die Dritte sich um 180° und spielte wieder ihren schnellen, frechen Ball der vergangenen Spiele. Ein langer Abstoß von Mekki setzte Benjamin Bosse in Szene, der aus der Drehung den Torwart auf den falschen Fuß erwischte. 1:0!

Mit einem Doppelelfer binnen 3 Minuten entschied Benny das Spiel dann im Alleingang. In Minute 65 klemmte der Abwehrspieler den Ball liegend mit den Arm ein. Drei Minuten später wehrte ein anderer eine Hereingabe von Coldi mit der Hand ab. In beiden Fällen gab es wenig Diskussionsbedarf. Klare Entscheidung wie die Ausführung vom Bossenator. In der Schlussphase war die Dritte gewollt das Ergebnis in die Höhe zu schrauben.

Einen weiteren Abschlag von Mekki vergab Coldi, dem der Ball vom Knie versprungen ist. Astin legte den Ball rechts auf Lars oder Aube Schäfers, der einen Ball mit der Brust runter nimmt, die Hereingabe köpft Lars auf Alex und der Kleene zieht ihn direkt ab ans linke Außennetz. Es machte so viel Laune, dass sogar unser Kapitän bei einem Eckball in der 85. Minute mit vor ging. In kurzer Absprache mit Jaui ging der Augsburger zum kurzen Pfosten, der Preißer blieb einfach stehen und hielt einfach den Fuß an eine Lars-Ecke die im 16er mutterseelenallein runter fiel.

Wir alle wissen, dass der Preißer heute den Deckel drauf gemacht hat 😉 (glaube er lacht gerade wenn er das ließt,denn er hat jetzt ein Tor mehr als Frodo). Vielleicht ist das Ergebnis gegen den KSC ein bisschen zu hoch ausgefallen. Wir bedanken uns für das gut geführte, über weite Strecken sehr faire Match. Uns wurde nichts geschenkt und wir haben lange nicht mehr so viel Dreck gefressen wie Sonntag.

Für die Jungs vom KSC: Euch noch viel Erfolg für die nächste Spiele.

Bei der Spieltagsnachbetrachtung ist aufgefallen, dass wir auch in dem Spiel was historisch einmaliges erlebt haben. Zum 1. Mal in der Geschichte unserer Dritten hat unser Kapitän in einer laufenden Saison mehr Tore als Karten. Sein Kommentar dazu war ganz trocken : ,,Papi ist erwachsen!“ 😎 Neuer Tabellenführer ist seit dem 5. Spieltag also der Mythos und geht es nach uns soll das auch sehr lange so bleiben.

300. Spiel vom Kapitän mit furiosem Sieg

Am 4. Spieltag konnte die Dritte einen souveränen Heimsieg einfahren. Sind die Spiele gegen die Spielgemeinschaft um Bienitz sonst immer sehr kampfbetont, so hatten die sehr ersatzgeschwächten Gäste am Sonntag weniger mit der Härte, sondern vielmehr mit der Spielfreude unserer Jungs zu kämpfen.

Im ersten Durchgang gab man klar den Ton an. Schon nach 5 Minuten klingelte es im Netz der Gäste. Pierre mit dem 1:0. Danach etwas Ruhe. Bienitz mit langen Bällen immer wieder gefährlich, doch Philipp zeigte im Rauslaufen seine Stärken. Benjamin Bosse steckte dann nach einer halben Stunde durch die Gasse auf Christian Wolf, der zum 2:0 einschob. Bienitz schaffte den Anschluss, nach einem missglückten Rückpass auf Philipp. Antworteten tat der Mythos allerdings im direkten Anschluss. Ein Freistoß von Stefan fand mit Coldi einen dankbaren Abnehmer am langen Pfosten per Kopf.

Nach der Pause vergingen 20 Minuten wo die SpG drückte und man die Dritte erst wieder erinnern musste, dass das verteilen von Geschenken auf die rote Liste gesetzt wurde. Binnen 5 Minuten wurden die Gäste dann gänzlichst auseinander genommen. Engel 65., Bosse 67. und Forbrig 70. sorgten für die Entscheidung. Coldi schraubte in der Schlussphase das Ergebnis nochmal in die Höhe. Die letzte Viertelstunde gab es dann noch das angekündigte Geschenk für unseren Kapitän. Mit der Einwechslung von Lukas wurde nicht nur der Staffelstab für eine lange und hoffentlich glorreiche Zukunft der Dritten weitergegeben, sondern im 300. Spiel von unserem Preißer machte sein kleiner Bruder sein 1. Pflichtspiel.

Ganz starke Leistung unserer Dritten am vergangenen Sonntag. Vorm Tor sehr effizient. Viele Schüsse mussten wir heute nicht abgeben. Für die Gäste fällt die Niederlage etwas zu hoch aus. Aber wir wissen alle, dass für die SpG bessere Zeiten ebenso gewiss sind wie für den Mythos schlechtere. Wir genießen den Augenblick und gucken auf das nächste Spiel. Heute kann man niemanden was vorwerfen. Alles in allem ein sau starker Auftritt. Danke Maik und Mekki dass ihr die Mannschaft von der Bank unterstützt habt. Für Mekki hoffentlich verkraftbar, da Philipp jetzt erstmal in den Urlaub verabschiedet wurde und Katzenmekki für mindestens 2 Spiele wieder zwischen die Pfosten geht.

#mythosdritte #alwaysfight

#ausTraditionDritte #heimspiel

#Lindenau

#zehnjahredritte #charlottenhof

#gemeinsam #dreihundert

Am Sonntag erleben wir auf dem Charlottenhof ein besonderes Spiel. Unser Kapitän Dominik absolviert nach über 10 Jahren sein 300. Spiel für die geilste Band der Welt.

Er erweckte den Mythos sprichwörtlich zum Leben. Als Gründungsvater beschloss er im Frühjahr 2008 sich mit Freunden dem SV Lindenau anzuschließen… Die Geschichte ist bekannt. Fortan wurde der Leipziger Amateurfußball revolutioniert, die deutsche Rechtschreibreform neu erfunden und eine neue Marke kreiert. –#mythosdritte

Er hat sie alle miterlebt. Die Höhen und Tiefen im Kampf gegen den Fußballgott, übermotivierten Gegnern, Schiedsrichtern oder vereinseigener Verantwortlichen. Er prägte eine Mannschaft die ausgelacht wurde, zusammenhielt und in den letzten Jahren zurück lachte.

Das „Krebsgeschwür“ des Vereins, wie er einst betitelt wurde, stand aber immer wieder auf und ist bis heute in seinem Engagement für die Dritte und damit auch für den Verein unerreicht. Er rief die Deutschlandtour ins Leben und sorgte im letzten Jahr für ein, wenn auch kleines, nationales Interesse an unserem SVL wie man es vorher nicht kannte.

Er erfüllte sich seinen kleinen Traum von einem Artikel in der 11Freunde und wie unsere Nummer 1 Philipp neulich sagte, der nächste Schritt kann nur das Fernsehen sein 😎 Wer den Preißer kennt, der weiß dass er jede Herausforderung annimmt…

Er hat wahrscheinlich mehr Karten und Platzverweise in den letzten Jahren gesammelt wie kein anderer. Er stand mit über 150 Fußballern auf dem Platz und schoss das schnellste Tor in der Geschichte der Dritten. Er überlebte zahlreiche Schlachten am Diezmannground wo man später die Lichter ausdrehte. Er kotzte zuerst auf den Kunstrasen bei Eintracht Braunschweig und später bei Tempo 120 aus dem Auto von Kutsche.

Er wird wohl immer bleiben wie wir ihn kennen. Ehren wir am Sonntag einen Mann in seinem 300. Spiel, der in gewisser Hinsicht einmalig ist. Und der Gegner ist ausgerechnet eine Mannschaft wo er heute die F Jugend seines eigenen Sohnes trainiert…

#wirsinddritte #dreihundert #Jubiläum

#Preiß #DP4 #schonwiederderVierer

#immerderVierer

#Gründungsvater #HallofFamer

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Ein besonderes Jubiläum

Ein Jubiläum der besonderen Art erlebten wir vergangenen Sonntag im Spitzenspiel gegen Lok Leipzig II.

Im 286. Spiel für die Dritte holte sich unser Kapitän seine 100. Karte ab. Spieler die eine solch derartige Sammelleidenschaft für den farbigen Karton des Schiedsrichters pflegen sind selten. Wir werden das natürlich ordentlich betrinken.

Wer den Preißer kennt, der weiß dass die 100. noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ist.

Pflichtsieg gegen Lausen

Es fiel einem nicht leicht nach so einem Fußballsamstag wieder auf den Platz zu gehen. Wir haben historisches erlebt. Haben mitgefiebert, gehofft, gebangt. Und dann hat es einen doch gepackt und . Ein weiterer Dino der endgültig von der mittelgroßen Fußballbühne verschwindet. Die einen feiern, die anderen trauern um die Stuttgarter Kickers die erstmals in die Fünftklassigkeit absteigen mussten. Weiterlesen