1:1 gegen ELS – Lindenauer verdienen sich Punkt

Trotz gehöriger Personalnot zeigten die Lindenauer im Heimspiel gegen Eintracht Süd eine couragierte Leistung. Da beide Mannschaften gewillt waren Fußball zu spielen, entwickelte sich eine ansehnliche Stadtliga-Partie. Beide Teams arbeiteten zudem gut gegen den Ball, so dass es insgesamt wenig hochkarätige Chancen gab. ELS kam durch einen weiten Freistoß von John zu ersten, welcher an Freund und Feind vorbeirauschte, aber vom aufmerksamen Böttcher pariert wurde. Dieser war auch nach nichtgeahndeter Abseitsposition auf dem Posten und konnte erneut abwehren.

Auf der Gegenseite bedient Slaby mit tollem Pass Schreiber, der aber den Ball nicht voll traf und so scheiterte. 0:0 zur Pause.

Nach der Pause wurde zunächst ELS etwas stärker, aber die Lindenauer hielten kämpferisch und spielerisch dagegen. Ein glückliches Händchen bewies das trainerteam dann mit der Einwechslung vom eigentlich noch an der Schulter verletzten Peter Pöschel. Mit dem ersten Ballkontakt behauptete er mit Biss den Ball und bediente sehenswert Ken Schreiber bedient, welcher kraftvoll abzog. Der ELS-Keeper war zwar noch mit den Fingern am Ball, welcher dennoch zur kollektiv umjubelten 1:0-Führung in Tor rollte.

Eintracht Süd stellte nun von Vierer- auf Dreierkette um und ging in die Schlussoffensive. Einen abgefälschten Ball konnte Böttcher noch reaktionsschnell abwehren, aber in der 82.Minute war er dann machtlos: Pieper kam nicht richtig in den Zweikampf, sein Gegenspieler schob quer und am langen Pfosten grätschte Torjäger John den Ball ins Tor – 1:1.

Die letzte Chance besaßen die Hausherren, als Schreiber den Turbo zündete, aber freistehend am Tor vorbeischob. So blieb es beim Remis, was insgesamt auch absolut in Ordnung ging.

Fazit: Lindenau zeigte gegen einen starken Gegner eine mehr als respektable Leistung und verdiente sich den Punkt redlich. Am kommenden Samstag geht es zum Lindenauer Derby zur Spielvereinigung. Dort gilt es alles dafür zu tun um einen Dreier zu landen. Mit der zuletzt gezeigten Lauf- und Leistungsbereitschaft sollte dies möglich sein.