1.Herren, Stadtklasse 3.Spieltag: SV Lindenau 1848 – TSV 1893 Wahren

Stadtklasse, 3.Spieltag: SV Lindenau 1848 – TSV 1893 Wahren

 

3:2-Sieg – Lindenauer zeigen sich verbessert…

 

Nach der unnötigen und schmerzlichen Niederlage gegen Kitzen wollten sich die Lindenauer unbedingt rehabilitieren. Mit dem TSV Wahren kam am 3. Spieltag eine Mannschaft auf den Charlottenhof, welche sich in der abgelaufenen Saison erst am letzten Spieltag retten konnte.
In die neue Spielzeit waren die Gäste allerdings perfekt mit 2 Siegen gestartet.

 

 

Torschützen unter sich: Der 30jährige Maik Binner herzt den 20jährigen Ken Schreiber nach dem 3:1.

 

Lindenau übernahm wie schon gegen Kitzen von Beginn an das Zepter und Wahren lauerte auf Konter. Im Abschluss fehlte den Lindenauer zunächst das Glück, denn obwohl man sich einige Möglichkeiten herausspielte, war immer noch ein Wahrener im Weg oder es fehlten ein paar Zentimeter.

So konnte man erneut eine alte Fußballweisheit zitieren, die da lautet: „Wenn Du die Dinger vorn nicht machst, bekommst Du sie hinten rein.“

Beck kam im Strafraum zu spät und holte seinen Gegenspieler per Tackling von den Beinen. Den fälligen Strafstoß verwandelten die Wahrener sicher. Zweites Heimspiel und zum zweiten Mal lag man nach einem Elfmeter mit 0:1 zurück. Die Lindenauer hatten etwas an dieser „bitteren Pille“ zu knabbern, erholten sich aber dann doch recht schnell und spielten wieder nach vorn.

Nachdem der TSV einmal mehr im Strafraum blocken konnte, zirkelte Maik Binner den Ball unhaltbar aus 25 Metern in den Winkel – ein Traumtor!

Direkt im Anschluss gab es Ecke für Lindenau: Binner zirkelte den Ball präzise vor das Wahrener Tor und Innenverteidiger Robert Pöschel wuchtete das Leder mit herrlichem Kopfball unhaltbar in die Maschen! Innerhalb einer Minute hatten die Blau-Weißen das Spiel gedreht – Respekt!

Nach der Pause zog der SVL dann phasenweise ein sehenswertes Kombinationsspiel Richtung Gästetor auf, verpasste aber erneut den „Sack zuzumachen“. Damm, Peter Pöschel und Ken Schreiber hatten hier die besten Möglichkeiten.

Hoffmann schickte dann Ken Schreiber mit schönem Pass in die Tiefe. Dieser machte sich auf und davon und schob überlegt mit der Pieke ins lange Eck. Ohnehin zeigte der kleine quirlige Stürmer im Gegensatz zur Vorwoche eine bärenstarke Leistung, wirkte konzentriert, ballsicher und war von der Gästeabwehr kaum zu halten.

Danach hätten die Hausherren das Ergebnis durchaus höher gestalten können, wenn nicht gar müssen. Statt dem 4.oder 5. Tor für Lindenau fiel noch das 2:3 quasi mit dem Abpfiff.

Sei es drum. Wichtig war eine positive Reaktion nach der Vorwoche. Diese kam prompt und wurde mit 3 ganz wichtigen Punkten belohnt.

Fazit: Lindenau rehabilitierte sich für die Niederlage am vergangenen Sonntag. Endlich wurde man wieder gefährlich über die Flügel und erspielte sich so gute Möglichkeiten. Im Defensivverhalten muss sich das Team schnell an die neue Liga gewöhnen, denn erneut kassierte man 2 unnötige Gegentore und im 3. Spiel den 3. Elfmeter gegen sich.

Bereits am Mittwoch muss man bei der Reserve der SG Taucha antreten. Die nächste schwere Partie wird dann 19.00 Uhr angepfiffen.

 

SV Lindenau: Fuchs (C)  – Kleuver, Beck, R.Pöschel, Kleuver – Bünning (81. Sandner) , Hoffmann ( 71. Hammel), Binner, Damm – P.Pöschel, Ken Schreiber

 

Tore:

0:1 25. Foulelfmeter

1:1 35. Binner

2:1 36. R.Pöschel

3:1 63. Ken Schreiber

3:2 90.

 

Gelbe Karten:

 

Beck (Foulspiel)