3-0 in Wahren – Lindenau macht erst spät den Sack zu

Lange war es eine Zitterpartie, da der TSV durch den knappen Spielstand von 0:1 lange im Spiel blieb. Die Kräfteverhältnisse lagen aber technisch und nach Spielanteilen über die gesamten 90 Minuten auf Seiten der Gäste aus Lindenau. Allerdings blieben die Wahrener auf dem kleinen Platz stets gefährlich nach langen Bällen.

In Halbzeit 1 wurde der TSV einmal in Abseitsposition zurückgepfiffen, was das mögliche 1:0 verhinderte und eine knappe Angelegenheit war.

Die Gäste vergaben ihrerseits 2 sehr gute Möglichkeiten,  als zunächst Schröder und später Stephan jeweils frei vorm Torhüter den besser postierten Nebenmann übersahen. Bünnings Freistoß parierte der Wahrener Schlussmann zudem glänzend und bei Ken Schreiber's Schuss fehlte ebenfalls ganz wenig zur Gästeführung.

Im 2. Durchgang machten die Lindenau es wesentlich besser. Die Angriffe wurden mit Übersicht konsequent zu Ende gespielt und so waren Tore scheinbar nur eine Frage der Zeit. Als Ken Schreiber mustergültig auf Jannik Schröder querlegte, war der Bann endlich gebrochen und Lindenau durfte die hochverdiente Führung bejubeln.

Danach scheiterten Robert Pöschel mit tollem Volleyschuss an der Querlatte und Ken Schreiber ebenfalls per Direktabnahme am starken Wahrener Schlussmann. Als dieser dann nach Kopfball von Robert Pöschel geschlagen war, klärte ein Verteidiger in höchster Not auf der Linie. Bei Ken Schreibers tollem Schuss fehlten dann erneut nur Zentimeter zur Vorentscheidung.

So kam es fast wie es dann meistens kommt. Wahren tauchte zwar nur sporadisch vorm Gästetor auf, dafür aber um so gefährlicher. Nachdem die Lindenauer Hintermannschaft etwas zu zaghaft agierte, strich ein Schuss nur knapp am langen Pfosten vorbei. Und als ein Wahrener Angreifer nach einem schweren Abwehrfehler plötzlich frei vor Torhüter Fuchs auftauchte, belegte dieser einmal mehr seine glänzende Form und "entnervte" den Stürmer im 1 gegen 1.

So spielte Lindenau 2 Konter noch mustergültig aus und Ken Schreiber und Oleksiy Beck sorgten für den 3:0-Endstand.

Fazit: Ordentliche Leistung der Lindenauer, die zahlreiche Chancen erspielten, aber erneut nicht effektiv genug waren. Man wird sich weiter steigern müssen in den kommenden Wochen, um die anstehenden Aufgaben erfolgreich zu meistern.

SV Lindenau 1848: Fuchs – Kleuver, Beck, R.Pöschel, Wittke – Bünning (65. P.Pöschel), Hammel, Binner, Stephan (88. Fürst) – Schröder (74. Anderssohn), Ken Schreiber

Gelbe Karten (Lindenau): keine

Tore:

1:0 58. Schröder

2:0 86. Ken Schreiber

3:0 90. Beck

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