1.Herren: 2:0 gegen Rotation II – Lindenau gelingt Auftaktsieg

Saisonauftakte verlaufen erfahrungsgemäß meist etwas holprig. Der Sand im Getriebe muss sich erst lösen und die Teams in Schwung kommen. So war es auch diesmal.

Die Lindenauer hatten erst einmal auf Rasen trainieren können und begannen dennoch mit der besseren Spielanlage. Rotation spielte fast ausschließlich lange Bälle, obwohl der gute Lindenauer Rasen durchaus zu mehr Spielfreude einlud. Lindenau versäumte es aus seinen Möglichkeiten durch Oehlmann, Schreiber und Pöschel Tore zu erzielen und so stellten die Gäste fast den Spielverlauf auf den Kopf, als sie eine 100%ige Chance liegenließen, nachdem die Lindenauer Hintermannschaft einmal unaufmerksam war. Zur Pause stand es 0:0.

Nachdem Wechsel gab es dann alsbald die ersten taktischen Umstellungen auf Lindenauer Seite. Slaby kam für Liefeldt, der nun hinten rechts durch den schnellen Strobel ersetzt wurde und seine Sache gegen den schnellen Linksaußen der Gäste hervorragend löste. Slaby schwang fortan den Taktstock in der Zentrale und sorgte immer wieder mit gefährlichen Pässen in die Tiefe für Gefahr.

Die Führung für die Lindenauer erzielte Ken Schreiber, welche absolut verdient war. Roation kam nach missglückter Abseitsfalle nochmal in Bedrängnis, aber der bärenstarke Bellstedt vereitelte die Chance mit viel Einsatz. Die Lindenauer Konter brachten nun stetig Gefahr, aber die Vorentscheidung ließ auf sich warten. Schreiber, Morgenstern, Pöschel hatten hierzu alle die Möglichkeit, scheiterten aber durchweg. So dauerte es bis zur 89. Minute als Ken Schreiber den 2:0-Endstand markierte und den Lindenauern somit 3 Punkte sicherte.

Fazit: Sicherlich ist leistungsmäßig noch Luft nach oben, aber wie die Lindenauer als Einheit fungierten, war schon beeindruckend und machte Lust auf mehr. Besonders nach der 1:0-Führung ließen die Hausherren ihr Potenzial einige Male mit schnellem Umschaltspiel und guten Spielzügen aufblitzen. Darauf lässt sich aufbauen. Nächsten Sonntag geht es dann zur Chemie-Reserve nach Leutzsch.