Vorbereitungsspiele I.Herren

21.07.2012   13.00 Uhr    Eintracht Schkeuditz (SL) – SV Lindenau 1848   1:3   Tore: Hammel (2), Ken Schreiber

28./29.07.2012   Turnier in Burghausen

29.07.2012   15.00 Uhr   SV Leipzig Ost (SL) – SV Lindenau 1848

04.08.2012   15.00 Uhr   Fortuna Leipzig (SL) – SV Lindenau 1848

08.08.2012   18.30 Uhr   SG LVB (BL) – SV Lindenau1848

11.08.2012   15.00 Uhr   SV 1948 Bruckdorf (SL Halle) – SV Lindenau 1848

18.08.2012   15.00 Uhr   FC Halle-Neustadt (SOL Halle) – SV Lindenau 1848

1.Herren: 3:1 gegen LSV Südwest II – Lindenau mit Licht und Schatten…

 

1.Kreisklasse Staffel 1, 21. Spieltag

 

3:1 gegen LSV Südwest II – Lindenau mit Licht und Schatten…

 

Gegen die abstiegsgefährdete Reserve des LSV Südwest wollten die Lindenauer erneut 3 Punkte holen. Nachdem Blau-Weiß II und der LSC mit Siegen vorgelegt hatten, musste man auf dem Charlottenhof zwangsläufig nachlegen.

Lindenau tat sich zu Beginn schwer. Gegen aufopferungsvoll kämpfende Gäste operierte man zu oft mit langen Bällen, statt sein gefährliches Kurzpassspiel aufzuziehen. Der LSV stand die ersten 25 Minuten gut, so dass es auf beiden Seiten praktisch keine Großchancen gab.

Dies änderte sich erst las Lindenau endlich spielerisch zu seiner Linie fand und anfing zu kombinieren. Einen tollen Angriff über links schloss Kevin Schreiber überlegt zum 1:0 ab.

Danach hatte Lindenau das Spiel im Griff und der LSV baute kontinuierlich ab. Zur Pause führten die Hausherren verdient mit 1:0.

Der SV Li. kam dann wie der Feuerwehr aus der Halbzeitpause. Das Gästetor wurde nun druckvoll berannt und es fielen weitere Tore.

Zunächst setzte Ken Schreiber in einer unübersichtlichen Situation gedankenschnell nach und traf per Aufsetzer aus 18 Metern zum 2:0, ehe Peter Pöschel wenig später auf 3:0 erhöhte. In dieser Phase musste man Angst um die Gäste haben, die nun kaum noch über die Mittellinie kamen.

Lindenau schloss nun einige Angriffe schlichtweg zu überhastet ab oder vergab selbst klarste Möglichkeiten wie nach Hammel’s toller Vorarbeit auf unfassbare Art und Weise.

Statt seine Überlegenheit konsequent auszuspielen und weitere Treffer folgen zu lassen, fing man sich sogar noch den Anschlusstreffer zum 3:1-Endstand ein.

Fazit: Der SV Lindenau 1848 sicherte sich zwar ungefährdet den 11. Sieg in Serie, aber mit dem Ergebnis und weiten Teilen des Spieles kann man nicht zufrieden sein. Zwischen Minute 25 und 65 hat man guten Fußball gespielt, aber ansonsten sein Potenzial nicht abgerufen. Die Chancenverwertung war erneut mangelhaft.

Nun gilt es sich auf das nächste schwere Spiel in Dölzig vorzubereiten um dort wieder zu überzeugen.

Nach wie vor ist alles drin…

 

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver, Bünning, Bohle, Lüdke  – Schröder , Hammel, Hering (60. Schreiner), Kevin Schreiber (C) – P.Pöschel, Ken Schreiber

 

Tore:

1:0 29. Kevin Schreiber

2:0 48. Ken Schreiber

3:0 53. Peter Pöschel

3:1 81.

 

Gelbe Karten:

keine

1. Herren: 1:0-Auswärtssieg bei Blau-Weiß II – Auch der Spitzenreiter kann die Lindenauer Erfolgsserie nicht stoppen…

 

1. Herren: 1:0-Auswärtssieg bei Blau-Weiß II – Auch der Spitzenreiter kann die Lindenauer Erfolgsserie nicht stoppen…

 

Auch beim Tabellenführer Blau-Weiß II verließen die Lindenauer am Samstag nach 90 Minuten das Spielfeld als Sieger und bauten ihre Serie nunmehr auf 10 Siege in Serie aus.

Das Spiel war diesmal bei subtropischen Bedingungen eher taktisch und kämpferisch geprägt. In Halbzeit 1 konnten die Hausherren keine echte Großchance verbuchen, während die Gäste aus Lindenau gleich 5 ungenutzt ließen. Unter anderem schoss Kapitän Hoffmann nach einem Eckball freistehend aus Nahdistanz über das Tor. Ein Heber von Ken Schreiber landete nur am Außennetz und einen nicht optimal getroffenen Flachschuss lenkte der Blau-Weiß-Keeper um den Pfosten.

Die Lindenauer spielten erneut leidenschaftlich und arbeiteten in der Defensive hochkonzentriert. Lediglich im Mittelfeld konnte man sich nicht so wie zuletzt entfalten.

Nach der Pause kam Blau-Weiß zunächst besser ins Spiel und wirkte nun druckvoller. Fuchs hielt dann die Null fest, als er den Ball mit toller Reaktion um den Pfosten lenkte.

Auf der anderen Seite setzte Ken Schreiber einen Verteidiger konsequent unter Druck, nahm ihm den Ball ab und schoss zum 0:1 ein. Ganz wichtig und im richtigen Moment.

Blau-Weiß wehrte sich, hatte nun zwar mehr Ballbesitz, tat sich aber gegen die gut eingestellten Gäste sehr schwer. So kamen die Hausherren lediglich noch zu einer Großchance und ein paar sogenannten Halbchancen, während die Gäste etliche Konterchancen versiebten.

So blieb es am Ende beim knappen, aber absolut verdienten Auswärtserfolg der Gäste aus Lindenau.

Fazit: Es sind nun noch 6 Spieltage und Dank einer bisher großartigen Rückrunde können die Lindenauer zumindest noch auf einen der beiden ersten Plätze hoffen. Man hat alle Spitzenteams geschlagen, muss nun aber auf Ausrutscher des LSC und von Blau-Weiß II hoffen und darf selbst keine Punkte mehr liegen lassen. Das ist natürlich eine sehr schwere Aufgabe, welche aber nach den bisher gezeigten Leistungen in 2012 auch nicht unlösbar ist. Platz für Träumereien und Leichtsinn gibt es jedenfalls nicht.

Am Sonntag empfängt man die 2. Mannschaft vom LSV Südwest, gegen welche man sich im Hinspiel beim 1:3 ordentlich blamierte…

 

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver, Bohle, Hoffmann (C), Lüdke – Schröder, Hammel (46. Anderssohn), Hering (62. Schreiner), Kevin Schreiber (82. Bünning) – P.Pöschel, Ken Schreiber

 

Tor:

0:1 57. Ken Schreiber

1. Herren: 2:0 gegen LSC 1901 – Lindenau bezwingt Tabellenzweiten…

1.Kreisklasse Staffel 1, 19. Spieltag

2:0 gegen LSC 1901 – Lindenau bezwingt Tabellenzweiten…

Nach zuletzt 8 Siegen in Serie gastierte mit dem LSC der Tabellenzweite auf dem Charlottenhof, und damit ein echter Gradmesser. 13 Siege und 1 Unentschieden gegen den Spitzenreiter Blau-Weiß hatten die Gäste aus den letzten 14 Partien vorzuweisen und auch das 6:2 aus dem Hinspiel sprach eher für den LSC.
Die Partie begann bissig. Von Beginn an spürte man, dass Lindenau hier unbedingt gewinnen wollte.
Die Hausherren erwischten einen Traumstart und gingen bereits früh in Führung. Nach einem langen Pass umkurvte Peter Pöschel den Torhüter und schob zum vielumjubelten 1:0 ein.
In der Folgezeit ließ die Lindenauer Viererkette um die beiden Innenverteidiger Hoffmann und Bohle fast nichts zu. Die Lindenauer lauerten auf Fehler und setzten die spielstarken Gäste im Mittelfeld früh unter Druck.
Ken Schreiber vergab dann die große Chance zum 2:0, als er aus Nahdistanz freistehend verzog.
Kurz vor der Pause hatten dann die Gäste ihre beste Phase, als zunächst Lindenau’s Keeper Fuchs großartig im 1:1 parierte und wenig später ein Schuss nur an der Querlatte landete. Somit blieb es beim knappen 1:0 zur Pause in einer zwar kämpferischen, aber jederzeit fairen Partie, welche von Schiedsrichter Marco Berger umsichtig geleitet wurde.
Nach dem Seitenwechsel gelang den Gästen trotz etwas mehr Ballbesitz wenig gute Aktionen in Tornähe. Schüsse aus der zweiten Reihe waren alles andere als gefährlich, so dass Fuchs im Lindenauer Tor nur selten eingreifen musste.
Die Hausherren blieben ihrerseits gefährlich. Nach gut einer Stunde gab es dann Freistoß, gut 25 Meter vorm Gästetor in fast zentraler Position. Den Ball zirkelte dann Ken Schreiber Marke „Tor des Monats“ in den Winkel, so dass der LSC-Schlussmann keine Chance hatte. 2:0 für Lindenau!
Der LSC hatte noch eine richtig gute Möglichkeit, als ein Gästespieler nach einem Freistoß den Ball aus Nahdistanz über die Querlatte beförderte.
Ansonsten kamen die Hausherren nun zu zahlreichen Konterchancen, welche aber schlecht ausgespielt wurden. Die größte Chance zum 3:0 vergab der ansonsten bärenstarke (wie der Rest der Mannschaft) Kevin Schreiber, als er einen Verteidiger auf der Torlinie anschoss.
So blieb es beim verdienten Sieg der Hausherren, den auch der sehr faire Gästetrainer Mike Stöbe anerkannte.
Fazit: Der SV Lindenau 1848 sicherte sich Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit dem 9. Sieg in Serie drei weitere Punkte und bleibt in der Rückrunde bei 20:3 Toren verlustpunktfrei.
Zeit zum Feiern bleibt nicht, denn am kommenden Samstag wartet mit Spitzenreiter Blau-Weiß II der nächste „Brocken“. Es gilt also diese Woche konzentriert zu arbeiten um auch im Stadion der Freundschaft auf Erfolgskurs zu bleiben…

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver, Hoffmann (C), Bohle, Lüdke – Schröder (80. Hesselbarth), Hammel (73. Hartmann), Hering (60. Schreiner), Kevin Schreiber – P.Pöschel, Ken Schreiber

Tore:
1:0 5. Peter Pöschel
2:0 62. Ken Schreiber (direkter Freistoß)

Gelbe Karten:
Lüdke, Hartmann (jeweils Foulspiel), Kleuver (Ballwegschlagen)

1. Herren: 2:1 gegen Markranstädt III – Lindenau sündigt mit seinen Chancen…

1.Kreisklasse Staffel 1, 17. Spieltag

 2:1 gegen Markranstädt III – Lindenau sündigt mit seinen Chancen…

 

Mit der 3. Mannschaft des SSV Markranstädt gastierte eine spielstarke Mannschaft auf dem Charlottenhof.

Die Lindenauer präsentierten sich von Beginn an hellwach und motiviert, so dass der SSV trotz Rückenwindes kaum aus der eigenen Hälfte kam.

Durch schnelles Verschieben und aggressives Pressing im Mittelfeld wurden die Gäste immer wieder zu Fehlern und Ballverlusten gezwungen. Nach der Balleroberung schalteten die Hausherren blitzschnell um und erspielten sich mit schnellem Kombinationsspiel etliche Tormöglichkeiten.

Einziges Manko war erneut die schlechte Chancenverwertung. Lediglich Kevin Schreiber konnte eine der Möglichkeiten nutzen, als er nach tollem Zuspiel von Kleuver den Ball am herauseilenden Torhüter vorbeilegte.

Die Gäste ließen ihrerseits die einzige Chance in Hälfte 1 ungenutzt, so dass es dank großzügiger Hausherren nur mit 1:0 zum Pausentee ging.

Nach Wiederanpfiff erwischten erneut die Lindenauer den besseren Start: nach tollem Pass von Hammel versenkte Peter Pöschel den Ball eiskalt zum 2:0.

In der Folgezeit vergab der SVL erneut zahlreiche Möglichkeiten für weitere Treffer. Bei 2 Aluminiumtreffern durch Ken Schreiber und Hammel hatte man zwar Pech, setzte aber auch nicht energisch genug nach.

Die Gäste hatten Glück, dass sie nach einer klaren Notbremse am Sechzehnmeterraum mit einer Verwarnung davonkamen und so mit 11 Spielern weitermachen durften.

Nach einem Holperball, der unter gütiger Mitwirkung des katastrophalen Rasens  zu einem Gäste-Spieler durchrutschte stand es plötzlich 2:1 und der SSV schnupperte noch mal „Morgenluft“.

Vor allem mit hohen Bällen verlagerten die Gäste nun das Spiel in die gegnerische Hälfte, wo die Hausherren auf den entscheidenden Konter warteten.

Möglichkeiten zur Entscheidung waren reichlich da, aber entweder machte einem das schlechte Geläuf oder die eigenen Nerven einen Strich durch die Rechnung.

So blieb es am Ende bei einem knappen, aber hochverdienten 2:1-Heimerfolg.

Fazit: Eine Stunde lang spielten die Lindenauer richtig guten Fußball, versäumten es aber mehr Tore zu erzielen. Markrans kam wie aus dem nichts zurück ins Spiel, so dass am Ende durch die fahrlässig vergebenen Kontermöglichkeiten sogar noch gezittert werden musste.

Fußball bleibt ein Ergebnissport und wenn man nicht effektiver wird, werden solche Spiele dann auch mal in die „Hose“ gehen…

 

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver, Bünning, Bohle, Lüdke  – Schröder (73. Anderssohn), Hoffmann (C), Hammel, Hering (58. Ken Schreiber) – Kevin Schreiber, P.Pöschel (90. Bellstedt)

 

Tore:

1:0 27. Kevin Schreiber (Vorlage: Kleuver)

2:0 47. Peter Pöschel (Vorlage: Hammel)

2:1 81.

 

Gelbe Karten:

Anderssohn (Foulspiel)

1. Herren: 2:0 bei KSC II – hochverdienter Auswärtssieg

1.Kreisklasse Staffel 1, 16. Spieltag

2:0 bei KSC II – hochverdienter Auswärtssieg

 Lange mussten die Lindenauer Anhänger warten bis die wichtigen 3 Auswärtspunkte beim Tabellenvorletzten „eingetütet“ waren.

Lindenau hatte von Beginn an die klareren Möglichkeiten, konnte aber bis zur Halbzeit keine davon nutzen. Bei Anderssohn’s Fernschuss fehlte nicht viel, Pöschel scheiterte am glänzenden KSC-Schlussmann und auch Ken Schreiber fehlte im Abschluss das nötige Glück. Die Hausherren kamen ihrerseits nach 2 Standards zu 2 Kopfballmöglichkeiten, bei denen aber die Präzision fehlte.

Vor der Pause dann noch mal Freistoß für Lindenau, welchen ein KSC-Spieler in der Mauer in Torwartmanier entschärft. Sofort ertönte der Pfiff – allerdings zur Halbzeitpause…

Im zweiten Durchgang zog der Gast aus Lindenau das Tempo deutlich an und kam zu zahlreichen Möglichkeiten. Direkt nach Wiederanpfiff lenkte der KSC-Keeper einen tollen Schuss von Kevin Schreiber an die Querlatte, so dass es weiter beim 0:0 blieb. Ken Schreiber und Kleuver trafen später weitere zweimal das Aluminium (Pfosten, Latte).

Anderssohn und Pöschel vergaben 2 Großchancen aus Nahdistanz, was den Lindenauer Anhang fast zum verzweifeln brachte.

Ken Schreiber erlöste die Gäste nach Vorarbeit von Pöschel mit dem hochverdienten Führungstreffer in Minute 54. Dass der KSC im Spiel blieb, lag an der knappen Führung, welche zum einen der schlechten Chancenverwertung der Gäste geschuldet war und zum anderen der indiskutablen Leistung von Schiedsrichter Hartmut Luppa, welcher den Lindenauern im 2. Durchgang zwei klare Elfmeter (Notbremse, Handspiel) verwehrte.

So kamen die Hausherren urplötzlich zur Ausgleichschance, welche aber Florian Fuchs souverän entschärfte.

Kevin Schreiber war es dann, der per Abstauber drei ganz wichtige und hochverdiente Punkte mit dem 2:0 sicherte.

Der Torhüter – bester Mann der Heimmannschaft – konnte sich dann nochmals im 1 gegen 1 gegen Ken Schreiber auszeichnen, so dass es am Ende beim 2:0 für die Gäste blieb.

Fazit: Gegen die mit 4 Punkten in die Rückrunde gestarteten Knautkleeberger erwartete man einen heißen Tanz. Lindenau zeigte eine couragierte und über weite Strecken konzentrierte Leistung. Größtes Manko war die schlechte Chancenverwertung, welche unterlegene Gastgeber durch den engen Spielstand lange im Spiel hielt. Daran muss man arbeiten!

 

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver, Bünning, Bohle, Lüdke  – Anderssohn, Hering (83. Hartmann), Hoffmann (C) (46. Kevin Schreiber), Schröder (46. Hammel) – Ken Schreiber, P.Pöschel

 

Tore:

0:1 54. Ken Schreiber (Vorlage: Peter Pöschel)

0:2 79. Kevin Schreiber (Vorlage: Peter Pöschel)

 

Gelbe Karten:

keine

1. Herren: 5:2-Testspielsieg bei LVB II

Am spielfreien Wochenende testete man gegen den Tabellenzweiten der
Parallelstaffel SG LVB II.

Dass der SV Lindenau 1848 dieses Freundschaftsspiel ernstnahm, merkte
man von Beginn an. Bereits im Spielaufbau wurde die Connewitzer Viererkette
früh gestört und zu Fehlern gezwungen.

In der Anfangsphase waren die Hausherren völlig von der Rolle, so dass es
bereits nach einer knappen Viertelstunde leistungsgerecht 0:3 stand.
Peter Pöschel gelang ein lupenreiner Hattrick.

LVB berappelte sich dann und spielte ab Mitte der 1. Hälfte endlich besser mit.
Die Folge war der 1:3-Anschlusstreffer, nach einem unberechtigten Foulelfmeter.

Nach der Pause war das Spiel dann offener. Ken Schreiber erhöhte mit herrlichem
Fernschuss zum 4:1,  ehe LVB erneut verkürzte.

Den Schlusspunkt setzte Jannik Schröder per Abstauber zum 5:2.

Hartmann hatte zwischenzeitlich noch einen ebenfalls unberechtigten Foulelfmeter
verschossen.
Fazit: Statt "rumzuhängen" hat man das WE mit einem ordentlichen Test genutzt und
sich auf das nächste schwere Spiel gegen KSC II gerüstet. Dort wird es sicher wieder
wesentlich schwerer.

SV Lindenau 1848: Fuchs - Kleuvert, Bünning (34.Hartmann), Bohle, Lüdke - Schröder,
Hoffmann(C) (34.Hesselbath), Hammel, Kevin Schreiber - P. Pöschel, Ken Schreiber

Tore:
0:1 4.min P. Pöschel (Ken Schreiber)
0:2 7.min P. Pöschel (Ken Schreiber)
0:3 12.min P. Pöschel (Bünning)
1:3 23.min Foulelfmeter
1:4 64.min Ken Schreiber
2:4 79.min
2:5 85.min Schröder (Hesselbarth)

	

1. Herren: 3:1 gegen Räpitz – Arbeitssieg nach schwacher Leistung

1.Kreisklasse Staffel 1, 15. Spieltag

3:1 gegen Räpitz – Arbeitssieg nach schwacher Leistung

 

Jannik Schröder, links (hier noch im Trikot des FSV Werdohl)

Vom glanzvollen Auftritt der Vorwoche war diesmal nicht mehr viel zu sehen, obwohl man in identischer Startformation das Spiel begann. Die Rückkehrer Hoffmann, Schreiner und Hoffmann nahmen zunächst auf der Bank Platz.

Nachdem Lindenau aus einer optischen Überlegenheit in der Anfangsphase nichts Zählbares machen konnte, verflachte die Partie zusehenst. Räpitz gelang es mit viel Kampf und etlichen gelbwürdigen  Fouls den Lindenauer Spielfluss zu hemmen. Der Schiedsrichter trug seinen Teil dazu bei, in dem er besagte Fouls zwar stets mit Freistoß, aber nie mit einer Verwarnung sanktionierte.

Den Gästen aus Räpitz gelang dann die etwas überraschende Führung in einer Phase, in der sich auf beiden Seiten kaum Torchancen boten. Keeper Fuchs war aus seinem Tor geeilt und der Räpitzer Angreifer schoss vom Strafraum zum 0:1 nach 32 Minuten ein.

Nach dem Seitenwechsel nahm Lindenau mehr und mehr das Heft in die Hand und kam nach und nach zu Chancen, vor allem nach Schüssen aus der 2. Reihe. Hammel und Hoffmann waren inzwischen bei den Hausherren ins Spiel gekommen.

Ab ca. der 70. Minute fing Räpitz an mit dem Schiedsrichter zu hadern, nachdem dieser ein Handspiel von Hartmann übersehen hatte und nun auch auf Lindenauer Seite in 2 Situationen den gelben Karton nach verwarnungswürdigen Fouls stecken ließ.

In der 74. Minute sahen sich die Räpitzer dann verschaukelt, als der Unparteiische nach Foulspiel an Anderssohn auf den Punkt zeigte. Sicherlich ein Elfmeter, den nicht jeder ohne zu zögern pfeift, aber wie der Räpitzer Verteidiger den Lindenauer im Luftkampf attackierte, war schon äußerst ungeschickt und ungestüm.

Peter Pöschel versenkte den Ball sicher zum Ausgleich.

Danach bekam Lindenau noch mehr Oberwasser und Räpitz zollte dem tollen Einsatz nun Tribut.

Lindenau stellte nun von Vierer- auf Dreierkette um und brachte mit Schröder einen weiteren Offensivmann, der sofort das Angriffsspiel belebte.

Nach zwei weiteren guten Möglichkeiten war es dann Ken Schreiber, der mit sattem Flachschuss aus 16 Metern zum vielumjubelten 2:1 einschoss.

Räpitz kam aber noch mal und hatte tatsächlich die Großchance zum 2:2. Nachdem Hoffmann und Hammel im Zweikampf etwas zu zögerlich agierten, kam ein Querpass zum Gästeangreifer im Fünfmeterraum und dieser jagte das Leder tatsächlich über die Latte. Unfassbar und großes Glück für Lindenau!

Auf der Gegenseite machte dann Kevin Schreiber mit herrlichem Außenristschuss alles klar, da kurz danach abgefiffen wurde.

Fazit: Die Mannschaft konnte heute gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner nicht an die Leistung der Vorwoche anknüpfen, erkämpfte sich aber in der Schlussphase mit toller Moral und viel Einsatz den späten Sieg. Zudem hatte man in den entscheidenden Situationen das „Glück des Tüchtigen“, welches man aber nicht auf Dauer überbeanspruchen sollte.

Mund abputzen und weitermachen…

 

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver, Hartmann (78. Schröder), Bohle, Lüdke  – Anderssohn (C), Hering (46. Hammel), Kevin Schreiber, Bünning (46. Hoffmann) – Ken Schreiber, P.Pöschel

 

Tore:

0:1 32.

1:1 74. P. Pöschel (Foulelfmeter)

2:1 87. Ken Schreiber

3:1 90. Kevin Schreiber

 

Gelbe Karten:

Hering (Meckern)

1. Herren: 4:1 in Burghausen – der blanke Wahnsinn…

1.Kreisklasse Staffel 1, 14. Spieltag


Die erste Mannschaft hat Ronny Ludwig ein perfektes Punktspieldebüt nach seiner Rückkehr auf die Lindenauer Trainerbank beschert. Fast 6 Jahre nach seinem letzten Punktspiel als Lindenauer Cheftrainer  -damals noch in der Stadtliga (1:1 bei Victoria am 27.05.2006) – besiegten die Blau-Weißen den Tabellenzweiten SG Bienitz am Ende völlig verdient mit 4:1.

Die Gäste aus Lindenau dominierten die ersten 45 Minuten und erspielten sich gute Möglichkeiten. Bereits nach wenigen Minuten hatte Ken Schreiber die Großchance zur Lindenauer Führung, scheiterte aber am starken Bienitzer Schlussmann.

Bienitz enttäuschte spielerisch auf ganzer Linie, wurde lediglich nach langen Bällen und Standardsituationen gefährlich. Von einer Mannschaft mit Aufstiegsambitionen muss man spielerisch einfach mehr erwarten.

Die Gästeführung erzielte dann Ken Schreiber per Kopf nach toller Flanke von Kleuver. Vor der Pause hatte dann Peter Pöschel das 2:0 auf dem Fuß, aber erneut rettete der Torwart glänzend.

Nach der Pause hatte zunächst wieder der Gast die Chancen zum Ausbau der Führung, sündigte aber mit seinen Möglichkeiten.

Alleine Ken Schreiber hatte mehrere Großchancen, scheiterte aber unter anderem zweimal am Aluminium.

So kam es, wie es im Fußball dann meistens kommt: nach einem Freistoß gelang Bienitz der schmeichelhafte Ausgleich. Ein psychologischer Tiefschlag für die Gäste, der Bienitz nun Auftrieb gab. Nach einem Zweikampf im Strafraum zwischen Hartmann und Kienert gab der Schiedsrichter dann einen äußerst fragwürdigen Elfmeter für Bienitz. Den scharfen, aber recht unplazierten Strafstoß konnte Lindenau’s Schlussmann Fuchs sicher parieren und krönte damit seine starke Leistung.

So kippte das Spiel nun erneut zu Gunsten der Gäste. Peter Pöschel war es, der im Strafraum am schnellsten schaltete und flach zum 2:1 einschob und somit die zahlreichen Lindenauer Anhänger in Begeisterung versetzte.

Bienitz bäumte sich nochmals mit langen Bällen gegen die drohende Niederlage, aber Lindenau bekam nun gute Möglichkeiten zum Ausbau der Führung.

Der eingewechselte A-Junioren-Spieler Robert Pöschel vollendete dann einen tollen Angriff zum vorentscheidenden 3:1. Großen Dank an Junioren-Coach Manuel Enskat!

Trotz insgesamt fast 10 Minuten (!) Nachspielzeit fehlten Bienitz die Mittel um den Lindenauer Sieg noch zu gefährden.

Die beste Chance vereitelte der starke Lindenauer Abwehrchef Timmy Bohle, als er einen Ball in höchster Not noch von der Torlinie holte.

Vorn fehlten Max Bünning bei einem tollen Schuss nur Zentimeter zum vierten Treffer, ehe er es im 2. Versuch besser machte und in der 99. Spielminute (!) mit unhaltbarem Schuss zum 4:1-Endstand traf.

Fazit: Die Mannschaft präsentierte sich als geschlossene Einheit und verdiente sich 3 Punkte in zuvor kaum für möglich gehaltener Art und Weise. Alle Spieler knieten sich von Anfang bis Ende zu 100 % rein und absolvierten ein großes Laufpensum.

Nun muss man beweisen, dass dies keine Eintagsfliege war, sondern gegen Räpitz an diese Leistung anknüpfen und weiter an seinen Schwächen arbeiten. Das Trainerteam Ludwig/Heitzmann wird die Mannschaft in der Woche „erden“ und auf die nächste schwere Aufgabe vorbereiten.

Die Lindenauer Anhänger, welche in Burghausen anwesend waren, werden wohl auch am kommenden Sonntag den Weg auf den Charlottenhof finden, wenn „ihre“ Jungs die SG Räpitz empfangen.

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver, Hartmann, Bohle, Lüdke (78. R.Pöschel) – Anderssohn (C), Hering (51. Hammel), Kevin Schreiber (84. Hesselbarth), Bünning – Ken Schreiber, P.Pöschel

Tore:

0:1 37. Ken Schreiber

1:1 66.

1:2 79. P. Pöschel

1:3 90. R. Pöschel

1:4 90.+8 Bünning

Gelbe Karten:

Kleuver, Hartmann, Kevin Schreiber, Hammel (alle Foulspiel)