1.Herren: 1.Kreisklasse Staffel 1, 4.Spieltag:

 

1.Kreisklasse Staffel 1, 4.Spieltag: SV Lindenau 1848 – Leipziger SV Südwest II

 

10:2 gegen LSV-Reserve – Lindenauer feiern Schützenfest

 

Die Gastgeber aus Lindenau wollten natürlich ihre Siegesserie fortsetzen und so begannen sie auch. Nach einem gut vorgetragenen Spielzug flankte Hammel in den Strafraum, wo Lüdke auf Peter Pöschel verlängerte, welcher zum frühen 1:0 vollendete.

Aber auch die Gäste spielten munter mit, was 2 sehr gefährliche Standardsituationen zur Folge hatte. Lindenau baute die Führung aber noch vor der Pause eiskalt aus: Kapitän Kevin Schreiber erhöhte auf 2:0. Jetzt zeigten die Lindenauer nochmals ihr gefürchtetes Powerplay und präsentierten starke Spielzüge. Kleuver bediente dann Ken Schreiber mit einem wunderschönen Zuspiel am Strafraum und dieser verwandelte mühelos zum 3:0. Noch war nicht Halbzeit: Ken Schreiber kämpfte sich durch die Abwehr und legte auf Jannik Schröder ab, welcher zum 4:0 einschob. Nun endlich wurden die Gäste durch den Halbzeitpfiff erlöst.

Nach Wiederanpfiff spielten die Hausherren zunächst weiter gut nach vorn. Nach sehenswertem Angriff traf Hering doppelt den Innenpfosten, aber Stürmer Peter Pöschel staubte gedankenschnell ab. Somit stand es nach 48 Minuten 5:0 für die Heimmannschaft. Das 5. Gegentor legte einen Schalter beim Gegner um und sorgte für die stärksten 5 Minuten des LSV in diesem Spiel. Die Gäste verkürzten in diesem kurzen Zeitraum auf 5:2, was vor allem durch schwache Abwehrarbeit verursacht wurde. Die Hausherren besannen sich allerdings und schlugen zurück. Martin Hammel vollendete nach schöner Vorarbeit durch Schreiner zum 6:2. Somit waren die Messen gesungen.

Nur kurze Zeit später tankte sich Peter Pöschel durch die Reihen des Gegners und traf zum 7:2.

Die Moral der Südwestler war endgültig gebrochen und Gegenwehr gab es nun kaum noch.

Die nächsten beiden Tore gingen nach Vorarbeit von Kevin Schreiber erneut auf das Konto von „Phantom“ Peter Pöschel.

Kurz vor Schluss stand es nun 9:2 für die Heimmannschaft, doch noch hatten die Hausherren kein Einsehen mit den bedauernswerten Gästen.

Kurz vorm Abpfiff bediente Hammel Jannik Schröder mit einem präzisen Pass, welchen dieser konsequent verwertete.

Endergebnis somit 10:2 für die Heimmannschaft und damit weitere wichtige 3 Punkte für den SVL.

 

Fazit: Der SV Lindenau präsentierte mal wieder seine spielerische Überlegenheit und seinen Siegeswillen, was sich in 10 geschossenen Toren auch wiederspiegelte.

Bester Mann auf dem Platz war der Keeper des LSV, welcher durch die Heimmannschaft nicht nur berühmt geschossen wurde, sondern auch seinem Team ein deutlich höheres Endergebnis ersparte.

Weiterhin ist zusagen, dass es trotzdem noch viel Luft nach oben gibt, was unter anderem die 2 Gegentreffer belegen. Nun gilt es sich auf das Spitzenspiel in Räpitz einzustellen.

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver (78. Bekh), Bünning, R.Pöschel, Lüdke – Schröder, Hammel, Hering (57. Schreiner), Kevin Schreiber (C) – P.Pöschel, Ken Schreiber (71. Mädchen)

Tore:   

  1:0   4. Peter Pöschel (Vorlage: Lüdke)       

  2:0 36. Kevin Schreiber (Vorlage: Peter Pöschel)

  3:0 37. Ken Schreiber (Vorlage: Kleuver)

  4:0 42. Schröder (Vorlage: Ken Schreiber)

  5:0 50. Peter Pöschel (Vorlage: Hering) 

  5:1 51.

  5:2 56.

  6:2 65. Hammel (Vorlage: Schreiner)

  7:2 75. Peter Pöschel (Vorlage: Lüdke)

  8:2 85. Peter Pöschel (Vorlage: Kevin Schreiber)

  9:2 86. Peter Pöschel (Vorlage: Kevin Schreiber)

10:2 90. Schröder (Vorlage: Hammel)

 

Gelbe Karten:

keine

1.Herren: 1.Kreisklasse Staffel 1, 3.Spieltag:

 

1.Kreisklasse Staffel 1, 3.Spieltag: SV Grün-Weiß Miltitz – SV Lindenau 1848

 

3:0 in Miltitz – Lindenau bleibt in der Erfolgsspur

 

 

Man durfte gespannt sein, wie sich die Lindenauer nach ihrem schwachen Pokalauftritt nun in der Liga beim Stadtklasse-Absteiger Grün-Weiß Miltitz präsentieren würden.

Um es vorweg zunehmen: die Leistungssteigerung gelang und wurde mit 3 Punkten belohnt, auch wenn man durchaus Steigerungsmöglichkeiten sah.

Die Hausherren präsentierten sich von Beginn an sehr defensiv eingestellt und wollten nach 2 Niederlagen zum Start erstmal die „Null“ hinten sichern.

So übernahmen die Gäste von Beginn an das Zepter und erspielten sich eine klare Feldüberlegenheit. Allerdings tat man sich schwer gegen die dicht gestaffelten Miltitzer, welche auf Kontermöglichkeiten lauerten.

Eben nach solch einem Konter und einem Stockfehler von Abwehrchef Bünning vergaben die Grün-Weißen die Großchance zum 1:0 überaus kläglich.

Die Gäste gingen dann mit 1:0 in Führung, als Kapitän Kevin Schreiber den Ball nach starker Einzelleistung im Nachschuss versenken konnte.

Miltitz blieb aber gefährlich. Zwar waren die Hausherren nicht oft vorm Gästetor, aber wenn, dann wurde es auch gefährlich. Lindenau’s Keeper Fuchs zeigte zweimal seine Klasse und hielt die Null fest. R.Pöschel klärte zudem aufmerksam nach toller Parade von Fuchs noch vor der Linie.

Die Mehrzahl der Chancen hatte aber der SV Lindenau, welcher durch Peter Pöschel nach schöner Vorarbeit von Ken Schreiber auf 2:0 erhöhte.

Die Vorentscheidung war dann schon vor der Pause möglich, aber Ken Schreiber übersah den mitgelaufenen und völlig frei stehenden Peter Pöschel im Strafraum, so dass es beim 2:0 für die Gäste zur Halbzeit blieb.

Nach dem Seitenwechsel verflachte das Spiel. Miltitz wollte zwar, hatte aber nicht genügend Qualität um Lindenau richtig in Bedrängnis zu bringen. Die wenigen Torchancen der Hausherren resultierten aus Unachtsamkeiten der Gäste, welche sich keineswegs in überragender Form präsentierten.

Die Entscheidung besorgte dann Maik Lüdke, der einen tollen Querpass durch die Miltitzer Hintermannschaft von Ken Schreiber direkt im langen Eck unterbrachte.

Viel erwähnenswertes passierte auf beiden Seiten nicht mehr ehe der sehr gute Schiedsrichter abpfiff und so blieb es beim 0:3 aus Miltitzer Sicht.

Fazit: Die Mannschaft wollte unbedingt siegen und steigerte sich im Gegensatz zur Vorwoche merklich. Die Fehlerquote war allerdings erneut deutlich zu hoch und im Defensivbereich zeigte man ebenfalls noch Defizite. Drei Punkte und diesmal kein Gegentor waren wichtig und sorgen für einen Start nach Maß in die Liga. Nun gilt es fleißig weiter zu arbeiten und sich Stück für Stück weiter zu steigern. Den „Platz an der Sonne“ will man schließlich so schnell nicht wieder hergeben…

 

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver, Bünning (82. Bekh), R.Pöschel, Lüdke – Schröder (82. Mädchen), Hammel (65. Schreiner), Hering, Kevin Schreiber – P.Pöschel, Ken Schreiber

 

Tore:

0:1 11. Kevin Schreiber (Vorlage: Ken Schreiber)

0:2 25. Peter Pöschel (Vorlage: Ken Schreiber)

0:3 76. Lüdke (Vorlage: Ken Schreiber)

 

Gelbe Karten:

keine

1.Herren: 1.Runde Stadtpokal

 

1.Runde Stadtpokal: Leipziger SC II (2.KK) – SV Lindenau 1848 (1.KK)

 

3:2-Sieg in letzter Sekunde – Lindenau entgeht nach schwacher Vorstellung nur knapp einer Blamage

 

In der 1. Runde des Stadtpokals mussten die Lindenauer bei der 2. Mannschaft des LSC antreten, welche sich mit ein paar Spielern der Stadtklasse-Mannschaft verstärkt hatte.

Lindenau war zwar von Beginn an überlegen, zeigte aber im Spielaufbau immer wieder Unkonzentriertheiten. Der LSC spielte defensiv und lauerte auf Konter.

Lindenau ließ dann einige Chancen unkonzentriert liegen. Bei Pöschels tollem Direktschuss war sicherlich Pech im Spiel, aber den Kopfball wenig später muss man besser platzieren.

Nach einer halben Stunde ging der Favorit aus Lindenau dann doch verdient in Führung, als Peter Pöschel im Strafraum am schnellsten reagierte und zum 1:0 abstaubte.

Erneut Pöschel brachte die Lindenauer dann vermeintlich mit 2:0 in Front, aber der indispunierte Schiedsrichter Kiryluk ließ weiterspielen, obwohl der Ball ca. einen halben Meter hinter der Linie war.

Lindenau zeigte in der Schlussphase der 1. Halbzeit eine spielerisch schwache Vorstellung. Ungenaue Abspiele und zu wenig Bewegung ohne Ball sorgten nun für die unansehnlichste Phase im Spiel.

Der ein oder andere war wohl schon beim Pausentee, als Mädchen im Mittelfeld einen Zweikampf viel zu leichtfertig verlor, der Steilpass in die Spitze folgte und der Ex-Lindenauer Ruck den ersten echten Torschuss der Hausherren mit dem Pausenpfiff zum 1:1 versenkte.

 

Es dauerte nicht lange nach Wiederanpfiff und der Favorit lag plötzlich hinten. Abermals wurde im und am Strafraum zu passiv agiert und das ungeschickte Zweikampfverhalten vom leidtragenden Schreiner wurde völlig zurecht mit Strafstoß geahndet, welchen der LSC sicher verwandelte.

Lindenau wirkte merklich angeschlagen. Die Nervosität bei den Gästen war nun spürbar. Es begann jetzt ein Anrennen auf das LSC-Tor, welches aber ungeordnet und planlos wirkte.

Vorn hatte man dennoch gute Chancen z.B. durch Ken Schreiber, aber der Torwart und zweimal das Aluminium verhinderten den Ausgleich.

Der LSC kam fast ausschließlich nach Befreiungsschlägen in die Gästehälfte, welche der Lindenauer Hintermannschaft aber überraschend viele Probleme bereiteten.

Das 2:2 besorgte dann Ken Schreiber nach 88. Minuten, als er einen verunglückten Schuss im Strafraum annahm und überlegt einschob.

Nur 2 Minuten später kam der Ball mustergültig in die Gasse zu Ken Schreiber, welcher den Ball am Keeper vorbei zum 3:2-Endstand ins Tor spitzelte.

 

Fazit: Die schlechteste Leistung des Kalenderjahres 2012 wurde fast mit dem Pokal-Aus bestraft. Eine gehörige Portion Glück und zwei späte Tore von Tor-Garant Ken Schreiber sorgten für das Weiterkommen in Runde 2. Heute sah man wenig Licht und viel Schatten bei den Lindenauern, welche den eigenen Ansprüchen an diesem Tag nicht gerecht wurden.

In Miltitz wird man am kommenden Wochenende mit solch einer Leistung nicht bestehen. Deshalb gilt es in dieser Woche besonders motiviert und konzentriert zu trainieren, um in der Liga in der Erfolgsspur zu bleiben…

 

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver (80. R.Pöschel), Bünning, Bekh, Wittke – Bellstedt, Schreiner, Mädchen (52. Kevin Schreiber), Anderssohn – P.Pöschel, Ken Schreiber

 

Tore:

0:1 30. Peter Pöschel (Vorlage: Bellstedt)

1:1 45.

2:1 50. Foulelfmeter

2:2 88. Ken Schreiber (Vorlage: R. Pöschel)

2:3 90. Ken Schreiber (Vorlage: Schreiner)

 

Gelbe Karte:

Kevin Schreiber (Meckern)

1.Herren: 1.Kreisklasse Staffel 1, 2.Spieltag

 

1.Kreisklasse Staffel 1, 2.Spieltag: SV Lindenau 1848 – TuB Leipzig

 

3:2-Sieg – Lindenau kommt nach 1:2-Pausenrückstand zurück und dreht Spitzenspiel

 Verschworener Haufen

Nach dem gelungen Auftakt in Schkeuditz stand bereits am 2. Spieltag ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Mit TuB Leipzig gastierte der Liga-Krösus auf dem Charlottenhof, welcher für das Unternehmen Aufstieg in bisher wohl einmaliger Dimension in der Kreisklasse Geld investiert hat, um neue Spieler in die Diezmannstraße zu locken. So standen von 4 Vertragsamateuren an diesem Tag 3 in der Startformation von TuB. Lindenau hatte dem nur jede Menge Teamgeist und eine beeindruckende Serie von 17 Punktspielsiegen in Folge entgegenzusetzen.

Die Zuschauer, welche den Weg auf den Charlottenhof gefunden hatten, sollten dies nicht bereuen und sahen ein Spitzenspiel, welches diesen Namen auch verdient hatte und deutlich über dem für diese Spielklasse üblichen Niveau lag.

Die junge Lindenauer Mannschaft zeigte in Halbzeit 1 allerdings zuviel Respekt vorm Gegner. So kam TuB mit viel Biss über seine Routiniers etwas besser ins Spiel, holte sich vor allem die Mehrzahl der sogenannten zweiten Bälle.

Kleinere Chancen auf beiden Seiten führten zunächst zu keinen Treffern. In der 23. Minute dann die Lindenauer Führung aus dem Nichts: Kevin Schreiber spielte sich per Doppelpass mit Schreiner wunderbar frei und schloss direkt ab. Den unplazierten und keinesfalls straffen Schuss ließ TuB-Keeper Janczuk (im Nachwuchs früher auch in Lindenau) zum 1:0 durchrutschen.

Die Führung und somit auch die Lindenauer Freude hielten nicht lange: nur 2 Minuten später präsentierte sich die Lindenauer Hintermannschaft nach einer Kombination von Platz- und Stockfehlern völlig konfus und der an Arroganz und Theatralik an diesem Tag nicht zu überbietende Neutsch glich problemlos aus.

Ganze 6 Minuten später war plötzlich Dutscheck der Lindenauer Abwehr enteilt und traf freistehend zur Gästeführung. Lindenau verpasste zweimal noch vor der Pause den Ausgleichstreffer, insbesondere als Hering freistehend per Direktabnahme drüber schoss. Quasi mit dem Halbzeitpfiff dann noch mal Gewühl im Lindenauer Strafraum nach einem genauso unnötig wie berechtigtem Freistoß für die Gäste, aber es blieb beim 1:2 zum Pausentee.

Nach der Halbzeitpause erhöhte Lindenau den Druck und drängte nun auf den Ausgleich. Mit viel Leidenschaft spielten die flinken Lindenauer Richtung TuB-Gehäuse und waren mehrfach nur durch taktische Fouls im Mittelfeld zu stoppen. Vor allem Zacharias wurde hier vom insgesamt aber sehr gut leitenden Schiedsrichter Uwe Berndt „geschont“, sprich mehrfach nicht verwarnt.

Lindenau vergab vorn nun mehrfach die Chance zum Ausgleich (z.B. Ken Schreiber und Schröder jeweils per Kopf) und musste hinten um den K.O. fürchten. Die beste Chance hatten die Gäste als ein Kopfball am Lattendreieck landete. Auf der anderen Seite wurde eine schöne Direktabnahme von Lüdke vom Gästetorwart reaktionsschnell pariert. Die mittlerweile schmeichelhafte Führung der Gäste hatte also weiterhin Bestand. Zumindest bis 10 Minuten vor Schluss: Ken Schreiber zog im Dribbling unnachahmlich an, behielt die Übersicht und schob den Ball in die Gasse zu Jannik Schröder, welcher zum vielumjubelten 2:2 traf. Lindenau war nun auf und neben dem Platz euphorisch und wollte tatsächlich mehr. Nachdem Schröder Ken Schreiber im Strafraum bediente, tankte dieser sich durch und zog ab. Sein Schuss sprang über den Arm des zu früh am Boden liegenden TuB-Keepers Janczuk, welcher recht kurzfristig noch von der SG Leutzsch verpflichtet wurde. Der zweite Fehler des Schlussmannes brachte bei einigen Zuschauern die Erkenntnis, dass die 400,- € Monatssalär wohl unter Umständen andersweitig besser investiert wären. Sei’s drum. Lindenau jubelte und musste nun noch 5 Minuten überstehen. TuB hing nun merklich in den Seilen, versuchte es noch mal mit langen Bällen, wirkte allerdings müde und wurde ausgekontert. Ken Schreiber bediente mustergültig per Querpass Peter Pöschel, aber der Angreifer verpatzte die Ballannahme.

Die letzte Chance hatte der erneut starke Ken Schreiber, aber sein sehenswerter Lupfer landete nur an der Querlatte. So blieb es am Ende beim knappen, aber dennoch nicht unverdienten Lindenauer Sieg gegen eine starke TuB-Mannschaft.

Fazit: Man lehnt sich sicher nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man nach diesem Spiel sagt, dass TuB definitiv zu den Topfavoriten im Aufstiegskampf zählt. Aufgrund des investierten Kapitals ist dies allerdings nicht wirklich verwunderlich und überraschend.

Die jungen Lindenauer, welche heute mit einem Durchschnittsalter von 21,3 Jahren (ältester Spieler 23 Jahre) aufliefen, zeigten im ersten Durchgang eindeutig noch zuviel Respekt und einige Schwächen. Es spricht aber für die Moral und das Team, dass man nach der Pause in dieser Art und Weise gegen solch einen abgezockten Gegner zurückkommt und das Spiel noch dreht. So etwas nennt man am Ende wohl „Big Points“.

Am WE steht nun die 1. Runde im Stadtpokal an, ehe man beim Stadtklasse-Absteiger Miltitz das nächste schwere Punktspiel hat.

Nun gilt es, sachlich die gesehenen Fehler zu analysieren und konzentriert im Training weiterzuarbeiten. Sicherlich ein sehr schöner Tag aus Lindenauer Sicht, aber es sind erst ein paar Meter auf einem langen und harten Weg zurückgelegt…

 

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver, Bünning, R.Pöschel, Lüdke – Schröder, Schreiner, Hering (88. Bekh), Kevin Schreiber (61. Mädchen) – P.Pöschel, Ken Schreiber

 

Tore:

1:0 23. Kevin Schreiber (Vorlage: Schreiner)

1:1 25.

1:2 31.

2:2 80. Schröder (Vorlage: Ken Schreiber)

3:2 85. Ken Schreiber (Vorlage: Schröder)

 

 

Gelbe Karten:

Schröder, P.Pöschel (jeweils Ballwegschlagen)

1.Herren: 1.Kreisklasse Staffel 1, 1.Spieltag

 

1. Kreisklasse, Staffel 1, 1.Spieltag: SC Eintracht Schkeuditz II – SV Lindenau 1848


6:1-Auftaktsieg – Lindenauer erster Tabellenführer


Trainer Ludwig klatscht mit Hering ab. Rechts: Co-Trainer Pöschel.

 

Nach der guten Vorbereitung war man gespannt, ob der SV Lindenau die gute Form auch in der Liga bestätigen würde.

Eines wollte man auf gar keinen Fall: Vorbereitungsweltmeister sein und in der Meisterschaft schwächeln.

Die Lindenauer waren von Beginn an das aktivere Team, hatten aber in der 1. Halbzeit trotz optischer Überlegenheit einige Probleme ihr gefürchtetes Offensivspiel aufzuziehen. Gegen äußerst aggressiv und gut organisiert spielende Hausherren wirkte das Aufbauspiel der Gäste doch etwas statisch.

Die besseren Chancen hatte aber Lindenau, welches bereits im ersten Durchgang dreimal das Aluminium traf (Lüdke, Bünning. Kevin Schreiber). Schkeuditz hatte seine beste Chance, als Fuchs eine verunglückte Fanke in höchster Not auf den Querbalken lenkte.

Lindenau musste früh wechseln: Kapitän Kevin Schreiber musste nach einem rüden Foul des Schkeuditzer Schlussmannes bereits nach 30 Minuten ausgewechselt werden. Für ihn kam Peter Pöschel.

Nach der Pause ließen die Kräfte der Schkeuditzer zusehenst nach und Lindenau wurde immer dominanter und gefährlicher.

Das 1:0 erzielte Ken Schreiber dann aus leichter Abseitsposition, ehe Jens Anderssohn mit schönem Heber auf 2:0 erhöhte.

Danach gelang dem starken Ken Schreiber ein lupenreiner Hattrick, so dass es zwischenzeitlich 5:0 für die Gäste stand.

Schkeuditz kam noch zum Ehrentreffer, nachdem die Lindenauer Hintermannschaft zu passiv agierte.

Die Antwort folgte nach Wiederanstoß als Max Bünning einen schönen Spielzug mit dem Treffer zum 6:1-Endstand krönte.

Fazit: In den ersten 45 Minuten tat man sich noch sichtlich schwer. In der 2. Hälfte setzte man dann die taktische Marschroute sehr gut um und gewann letztlich souverän. Bereits nach dem ersten Spieltag steht man nun auf dem angestrebten Tabellenplatz. Am Wochenende kommt mit TuB ein selbsternannter Aufstiegsfavorit, der kräftig eingekauft hat. Dann gilt es die 3 Punkte auf dem Charlottenhof zu behalten und den "Platz an der Sonne" zu verteidigen…

 

SVL: Fuchs – Kleuver, Bünning, R.Pöschel, Lüdke – Anderssohn, Hammel (69. Mädchen), Hering (80. Bekh), Kevin Schreiber (C) (30. P.Pöschel) – Schreiner, Ken Schreiber

 

Tore:

0:1 51. Ken Schreiber (Vorlage: Schreiner)

0:2 68. Anderssohn (Vorlage: Bünning)

0:3 71. Ken Schreiber (Vorlage: P.Pöschel)

0:4 76. Ken Schreiber (Vorlage: Schreiner)

0:5 83. Ken Schreiber (Vorlage: Schreiner)

1:5 89.

1:6 90. Bünning (Vorlage: Ken Schreiber)


Gelbe Karten:

Lüdke, Schreiner (beide Foulspiel)

1.Herren, Testspiel: SG LVB (Bezirksliga) – SV Lindenau 1848 (1.Kreisklasse) 1:3

Quelle: http://www.webhallunken.de/start2005/images_start/0,2299,OID2445214,00.jpeg

3. Vorbereitungsspiel: SG LVB (Bezirksliga) – SV Lindenau 1848 (1. Kreisklasse)

 

3:1 in Connewitz – Lindenauer Youngster lassen Ex-Profis alt aussehen…

 

Im 3. Testspiel über 90 Minuten bekamen es die Lindenauer diesmal mit der SG LVB zu tun. Nach den guten Ergebnissen gegen die Stadtligisten Schkeuditz (3:1) und Fortuna (3:3) stellten die Connewitzer aber nochmal ein ganz anderes Kaliber da. Mit den Ex-Profis Khvicha Shubitidze, Nico Breitkopf und Sven Moritz hat man sehr erfahrene Spieler im Bezirksliga-Kader, welche es gemeinsam auf 573 Spiele und 89 Tore in der 2.Bundesliga, Regionalliga, Oberliga und DFB-Pokal bringen. Trainiert wird der ambitionierte Bezirksligist von Ex-DDR-Oberliga-Spieler Michael Breitkopf, welcher als Trainer 2008 den FC Sachsen Leipzig in die Regionalliga führte. Die LVBer hatten alle Prominenz an Bord und so freuten sich die jungen Lindenauer (22,4 Jahre im Durchschnitt) auf ein interessantes Freundschaftsspiel, in dem man vor allem eines wollte: lernen.

Die Gäste aus Lindenau hatten an diesem Mittwochabend lediglich 11 Spieler an Bord, was gegen diese vollbesetzte Heimmannschaft nichts Gutes erahnen ließ. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…

LVB ist von Beginn an erwartungsgemäß das dominierende Team mit der reiferen Spielanlage. Allerdings spielen die Gäste munter mit und verschieben sich taktisch sehr diszipliniert. So kommt LVB hauptsächlich nach langen Diagonalbällen vor allem über den wuchtigen Breitkopf zu ersten Möglichkeiten, welche aber von Keeper Fuchs sicher entschärft werden können. Jener Fuchs macht an diesem Abend eine beherzte Partie, wie alle seine Mannschaftskollegen und bleibt über die gesamten 90 Minuten absolut fehlerfrei. Seine wohl größte Tat zeigt er kurz vor der Pause, als Shubitidze sich mit der Erfahrung von 46 Zweitligaspielen und 9 Treffern im Strafraum durchsetzt und aus 13 Metern Richtung langes Eck abzieht, aber der eher kleine Lindenauer Schlussmann jeden Zentimeter seines Körpers mobilisiert und den Ball um den langen Pfosten lenkt. Sensationell!

Lindenau gehören dann die letzten Minuten vor der Pause und Hammel sowie Ken Schreiber fordern den LVB-Keeper mit Schüssen aus der zweiten Reihe. Halbzeitstand 0:0.

Nach der Pause warten die Zuschauer auf den Lindenauer Einbruch – vergeblich! Während LVB munter durchwechselt, wachsen die 11 tapferen Lindenauer trotz harter Vorbereitung am Vortag nun über sich hinaus. LVB wirkt vorn ideenlos und bekommt nun selbst in der Defensive arge Probleme. Lindenau spielt nach Balleroberung zielstrebig in die Tiefe und der agile Ken Schreiber sorgt vorn immer wieder für Unruhe.

Nach einem Freistoßlupfer von Kapitän Hammel über die völlig entblößte LVB-Abwehr, umkurvt Christian Bellstedt den Schlussmann und schiebt überlegt zum 0:1 ein. Eine Momentaufnahme nur, aber immerhin die Führung gegen einen Bezirksligisten – und das nach 50 Minuten. Zu recht freuen sich die unterklassigen Gäste aus Lindenau, welche den 3 Klassen höher spielenden Hausherren leidenschaftlich Paroli bieten und auch spielerisch durchaus gute Ansätze zeigen.

Der Sturmlauf der Hausherren wird folgen. Da ist man sich unter den Zuschauern einig und die Treffer für LVB sind nur eine Frage der Zeit…

LVB ist nun merklich unzufrieden – mit dem Ergebnis und der eigenen Leistung. Der Bezirksligist will das Spiel drehen, investiert viel, zeigt aber hinten weiterhin große Schwächen. Der enteilte Ken Schreiber lupft den Ball dann über den herauslaufenden Keeper, aber leider auch knapp über das Tor.

Maik Lüdke lässt dann mit einem grandiosen Flankenlauf den LVB-Verteidiger mächtig alt aussehen, legt von der Grundlinie quer und erneut Christian Bellstedt schiebt nach katastrophalem Stockfehler in der LVB-Innenverteidigung zum 0:2 ein.

Verwunderung auf den Rängen und erste Fragen: „Spielt LVB in Gelb oder Blau?“ Nein, es sind tatsächlich die in blau spielenden Gäste aus Lindenau, welche nach 65 Minuten mit 2:0 führen.

Die Freude über die 2-Tore-Führung hält allerdings nur ganze 2 Minuten, ehe LVB-Routinier Thomas Goly im Gewühl am schnellsten schaltet und auf 1:2 verkürzt. Noch sind 25 Minuten Zeit, das Spiel noch zu drehen und die Blamage abzuwehren. Zeit, die LVB nutzen will. Das spürt man jetzt und irgendwann müssen die Kräfte der 11 tapferen Lindenauer auch weichen, oder?

Den Connewitzern fehlt aber nach wie vor trotz optischer Überlegenheit die Präzision und letzte Konsequenz am Strafraum, so dass die ganz klaren Chancen ausbleiben. Nach einem erneuten Lindenauer Angriff über links ist es Ken Schreiber, der mit trockenem Schuss zum 3:1 trifft. Unglaublich, aber wahr!

LVB hängt in den Seilen, haderte nun mit Gott und der Welt und schafft keinen weiteren Treffer in den verbleibenden 10 Minuten. Die Lindenauer halten durch und siegen am Ende völlig unerwartet gegen Bezirksligist SG LVB.

Fazit:  Mittlerweile dürfte jeder gemerkt haben, dass diese Mannschaft zu großartigen Leistungen fähig ist. Erneut hat man viele Ausfälle als Einheit kompensiert und sich als tolles Team präsentiert. Teamgeist, Laufbereitschaft, Leidenschaft und taktisches Verständnis waren erneut die Basis für diesen Erfolg.

Einen 3 Ligen höher spielenden Gegner schlägt man nicht alle Tage und erst recht nicht in dieser Art und Weise. Das notwendige Glück hat zudem nur der Tüchtige.

Mit Beginn der Saison zählen die Testspielergebnisse allerdings nichts mehr. Deshalb gilt es auf dem Boden zu bleiben und weiter hart für unser großes Ziel zu arbeiten…

 

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver, R.Pöschel, T.Wittke, Lüdke – Bellstedt, Hammel, Hering, Schreiner – Mädchen – Ken Schreiber

 

Tore:

0:1 50. Bellstedt (Vorlage: Hammel)

0:2 65. Bellstedt (Vorlage: Lüdke)

1:2 67. Goly

1:3 79. Ken Schreiber (Vorlage: Lüdke)

 

Gelbe Karten:

keine

1. Herren, 1. Testspiel: Eintracht Schkeuditz – SV Lindenau 1848 1:3

 

1. Vorbereitungsspiel: SC Eintracht Schkeuditz (Stadtliga) – SV Lindenau 1848 (1. Kreisklasse)

 

3:1 in Schkeuditz – Lindenauer mit starker Leistung im ersten Test

 

Die erste Mannschaft hat sich bei ihrem ersten Testspiel bereits in guter Verfassung präsentiert. Beim immerhin 6. der abgelaufenen Stadtliga-Saison Eintracht Schkeuditz siegten die Lindenauer am Samstag völlig verdient mit 3:1.

Unter erstklassigen Bedingungen zeigten die Gäste von Beginn an eine konzentrierte Leistung und setzten die taktischen und spielerischen Vorgaben sehr gut um.

Zu keiner Zeit der Partie war etwas vom Zweiklassen-Unterschied zu erkennen. Im Gegenteil, der SVL ließ den Ball auf dem exzellenten Grün toll laufen und erspielte sich gute Möglichkeiten.

Schkeuditz wurde durch geschicktes Verschieben immer wieder zu Querpässen gezwungen, auf welche die Gäste lauerten und nach Balleroberung immer wieder blitzschnell umschalteten.

Im Zentrum sorgten Hammel und Hering für Ballsicherheit und auf den Außen sorgten Kevin Schreiber und Jannik Schröder für mächtig Betrieb. Vorn lieferte der agile Ken Schreiber ein irres Pensum ab und wurde vom technisch versierten Neuzugang Roy-Thomas Mädchen gut ergänzt.

Die Lindenauer Abwehr, welche nach dem Abgang von Timmy Bohle erstmals von Max Bünning organisiert wurde, stand insgesamt sehr sicher und sorgte bei Ballbesitz für einen geordneten Spielaufbau.

Interimskeeper Hoffmann hatte so wenig zu tun, war aber immer da, wenn er gebraucht wurde.

Die Gäste gingen bereits früh in Führung, als Ken Schreiber lauerte, den Ball clever eroberte und nach gut 5 Minuten zum 0:1 einschob.

Die Gäste konnten weitere gute Möglichkeiten, unter anderem einen Heber von Ken Schreiber, zunächst nicht verwerten, so dass es lange beim 1:0 für Lindenau blieb.

Lediglich zweimal konnten die Hausherren selbst wirklich torgefährlich werden, ohne aber zählbares zu verbuchen.

So erhöhten die Gäste kurz vor der Pause auf 2:0. Mädchen’s tollen öffnenden Pass auf den linken Flügel brachte Schröder als Querpass perfekt herein, so dass Martin Hammel problemlos einschieben konnte.

Nach der Pause erwarteten alle wütende Hausherren, aber das Schkeuditzer Feuerwerk blieb aus.

Stattdessen erhöhten die Gäste auf 3:0. Erneut Martin Hammel zog aus 25 Metern direkt ab und zur Verwunderung des Schkeuditzer Schlussmannes schlug der Ball am langen Pfosten ein.

Danach kam auch Schkeuditz zu der ein oder anderen Chance, ohne wirklich zwingend zu agieren. Lindenau hatte weiterhin die besseren Möglichkeiten, wovon Kevin Schreiber die zwei klarsten vergab.

Nach einer Ecke gelang den Hausherren der Anschlusstreffer zum 1:3, welcher letztlich nur Kosmetik war, da keine weiteren Treffer mehr fielen.

Fazit: Die Mannschaft präsentierte sich nach der Sommerpause bereits in guter Verfassung. Der Sieg gegen einen Stadtligisten und vor allem die Art und Weise sollten dem Team Mut für die anstehende Saison geben. Grund zur Überheblichkeit besteht allerdings nicht, denn mit Start der Punktspiele zählen Testspielergebnisse rein gar nichts mehr.

Aber dieses Team hat offenbar aus der Vergangenheit gelernt und ist bodenständig wie nie und zudem erfolgshungrig…

Wir packen das!!!

 

SV Lindenau: Hoffmann (C) – Kleuver, Bünning, R.Pöschel, Lüdke – Kevin Schreiber, Hering (75. Mädchen), Hammel, Schröder – Ken Schreiber, Mädchen (46. Hesselbarth)

 

Tore:

0:1   6. Ken Schreiber

0:2 45. Hammel (Vorlage: Schröder)

0:3 50. Hammel

1:3 73.

 

Gelbe Karten:

keine

Vorbereitungsspiele I.Herren

21.07.2012   13.00 Uhr    Eintracht Schkeuditz (SL) – SV Lindenau 1848   1:3   Tore: Hammel (2), Ken Schreiber

28./29.07.2012   Turnier in Burghausen

29.07.2012   15.00 Uhr   SV Leipzig Ost (SL) – SV Lindenau 1848

04.08.2012   15.00 Uhr   Fortuna Leipzig (SL) – SV Lindenau 1848

08.08.2012   18.30 Uhr   SG LVB (BL) – SV Lindenau1848

11.08.2012   15.00 Uhr   SV 1948 Bruckdorf (SL Halle) – SV Lindenau 1848

18.08.2012   15.00 Uhr   FC Halle-Neustadt (SOL Halle) – SV Lindenau 1848

1.Herren: 3:1 gegen LSV Südwest II – Lindenau mit Licht und Schatten…

 

1.Kreisklasse Staffel 1, 21. Spieltag

 

3:1 gegen LSV Südwest II – Lindenau mit Licht und Schatten…

 

Gegen die abstiegsgefährdete Reserve des LSV Südwest wollten die Lindenauer erneut 3 Punkte holen. Nachdem Blau-Weiß II und der LSC mit Siegen vorgelegt hatten, musste man auf dem Charlottenhof zwangsläufig nachlegen.

Lindenau tat sich zu Beginn schwer. Gegen aufopferungsvoll kämpfende Gäste operierte man zu oft mit langen Bällen, statt sein gefährliches Kurzpassspiel aufzuziehen. Der LSV stand die ersten 25 Minuten gut, so dass es auf beiden Seiten praktisch keine Großchancen gab.

Dies änderte sich erst las Lindenau endlich spielerisch zu seiner Linie fand und anfing zu kombinieren. Einen tollen Angriff über links schloss Kevin Schreiber überlegt zum 1:0 ab.

Danach hatte Lindenau das Spiel im Griff und der LSV baute kontinuierlich ab. Zur Pause führten die Hausherren verdient mit 1:0.

Der SV Li. kam dann wie der Feuerwehr aus der Halbzeitpause. Das Gästetor wurde nun druckvoll berannt und es fielen weitere Tore.

Zunächst setzte Ken Schreiber in einer unübersichtlichen Situation gedankenschnell nach und traf per Aufsetzer aus 18 Metern zum 2:0, ehe Peter Pöschel wenig später auf 3:0 erhöhte. In dieser Phase musste man Angst um die Gäste haben, die nun kaum noch über die Mittellinie kamen.

Lindenau schloss nun einige Angriffe schlichtweg zu überhastet ab oder vergab selbst klarste Möglichkeiten wie nach Hammel’s toller Vorarbeit auf unfassbare Art und Weise.

Statt seine Überlegenheit konsequent auszuspielen und weitere Treffer folgen zu lassen, fing man sich sogar noch den Anschlusstreffer zum 3:1-Endstand ein.

Fazit: Der SV Lindenau 1848 sicherte sich zwar ungefährdet den 11. Sieg in Serie, aber mit dem Ergebnis und weiten Teilen des Spieles kann man nicht zufrieden sein. Zwischen Minute 25 und 65 hat man guten Fußball gespielt, aber ansonsten sein Potenzial nicht abgerufen. Die Chancenverwertung war erneut mangelhaft.

Nun gilt es sich auf das nächste schwere Spiel in Dölzig vorzubereiten um dort wieder zu überzeugen.

Nach wie vor ist alles drin…

 

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver, Bünning, Bohle, Lüdke  – Schröder , Hammel, Hering (60. Schreiner), Kevin Schreiber (C) – P.Pöschel, Ken Schreiber

 

Tore:

1:0 29. Kevin Schreiber

2:0 48. Ken Schreiber

3:0 53. Peter Pöschel

3:1 81.

 

Gelbe Karten:

keine