1.Herren: 1.Kreisklasse Staffel 1, Nachholespiel 15.Spieltag:

 

1.Kreisklasse Staffel 1, Nachholespiel 15.Spieltag: TuB Leipzig – SV Lindenau 1848

 

5:0-Auswärtsssieg – Lindenauer holen weiteren wichtigen Dreier

 

 

 

Nur 3 Tage nach dem Spitzenspiel beim LSV Südwest wartete im Nachholespiel mit TuB Leipzig der nächste „Brocken“.

Die Lindenauer begannen konzentriert und hatten die Partie von Beginn an im Griff.

In der Defensive standen die Gäste um die Innenverteidiger Bekh und R.Pöschel sehr sicher und vorn erarbeitete man sich die ein oder andere Möglichkeit.

Nach einem präzise hereingeflankten Freistoß von Hammel steigt Jannik Schröder am höchsten und köpft zum 1:0 ein.

Danach versäumten es die Lindenauer ihre guten Kontermöglichkeiten besser auszuspielen. TuB hatte vor der Pause seine beste Phase, ohne allerdings zu echten Torchancen zu kommen.

Nach dem Seitenwechsel dauerte es nicht lange und der Spitzenreiter erhöhte auf 2:0. Schreiner bediente nach Übersteiger mit schönem Pass Peter Pöschel, welcher den Ball mit dem Außenrist im kurzen Eck versenkte.

Die Hausherren wirkten demoralisiert und zerfleischten sich nun selbst. Ken Schreiber bediente nach tollem Lauf mit viel Übersicht Max Schreiner und dieser netzte aus 17 Metern direkt ein zum 3:0.

Bei den Gästen musste dann Rechtsverteidiger Kleuver mit einer klaffenden Risswunde unterhalb des Knies ausgewechselt werden. Für ihn kam Bünning.

In der Schlussphase erhöhten die Lindenauer auf 4:0 und 5:0. Zunächst bediente P.Pöschel Sturmpartner Ken Schreiber, welcher im 1 gegen 1 dem Torhüter keine Chance ließ. Nach Zuspiel von Kevin Schreiber war es erneut Ken Schreiber, der nervenstark den Endstand markierte.

In der Schlussphase, als bei den Lindenauern Kraft und Konzentration etwas nachließen, bekamen die Hausherren noch zwei Kopfballchancen nach Standards, aber beide Male fing der gut postierte Fuchs den Ball sicher.

Fazit: Lindenau gewinnt recht souverän und bleibt auf Kurs. In den anstehenden englischen Wochen gilt es sich als Team zu präsentieren und „Eier“ zu zeigen, um möglichst viele Punkte einzufahren. Am Wochenende kommt mit der SG Räpitz der aktuelle Tabellenvierte auf den Charlottenhof und damit der nächste Gradmesser.

 

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver (67. Bünning), Bekh, R.Pöschel, Lüdke – Schröder (46. Ken Schreiber), Hammel (60. Hoffmann), Hering, Kevin Schreiber (C) – Schreiner, P.Pöschel

 

Tore:

1:0 12. Jannik Schröder (Vorlage: Hammel)

2:0 48. Peter Pöschel (Vorlage: Schreiner)

3:0 54. Schreiner (Vorlage: Ken Schreiber)

4:0 81. Ken Schreiber (Vorlage: Peter Pöschel)

5:0 83. Ken Schreiber (Vorlage: Hoffmann)

 

Gelbe Karten:

Schreiner (Foulspiel), Hoffmann (Meckern)

1.Herren: 1.Kreisklasse Staffel 1, 17. Spieltag:

 

1.Kreisklasse Staffel 1, 17.Spieltag: LSV Südwest II – SV Lindenau 1848

 

3:1-Sieg – Lindenau gewinnt Spitzenspiel nach Steigerung in der 2.Halbzeit

 

 Jens Anderssohn am Ball. Trotz seiner fast 33 Jahre immer noch schnell und dynamisch.

 

Lang, lang war es her, dass die Lindenauer ein Punktspiel absolvieren durften. Nachdem der lang anhaltende Winter in den letzten Wochen kontinuierlich für Spielausfälle gesorgt hatte, durfte der Tabellenführer endlich wieder ran.

Gegner war an diesem Wochenende die Zweite Mannschaft des LSV Südwest. Dass Hinspiel hatten die Blau-Weißen aus Lindenau mit 10:2 gewonnen, aber seitdem hat sich beim LSV viel getan. Statt für einen Einbruch sorgte die Klatsche für Aufbruchstimmung und so konnten sich die Südwestler nach dem Debakel auf dem Charlottenhof ohne weitere Saisonniederlage auf Platz 2 der Tabelle vorschieben. So stand bei schönstem Fußballwetter ein echtes Spitzenspiel auf dem Plan.

Die erste Hälfte konnte auf dem kleinen, tiefen Platz die Erwartungen an die Partie nicht erfüllen. Zwar waren beide Teams bemüht, aber auf dem schwierigen Geläuf blieben Chancen Mangelware. Der LSV hatte die erste gute Möglichkeit nach starkem Flankenlauf, aber der Stürmer verzog doch deutlich. Die beste Chance für die Gäste vergab Peter Pöschel, als er eine starke Flanke von Hammel neben das Tor köpfte.

Die Lindenauer Führung nach einer halben Stunde entsprang einer Standard-Situation: nach guter Ecke von Hammel wurde Robert Pöschel’s toller Kopfball zunächst noch auf der Linie geklärt, aber im Nachsetzen erobert sein Bruder Peter Pöschel das Leder und im 2. Versuch hämmert Robert Pöschel den Ball mit Ur-Gewalt in die Maschen. Die Führung hatte nicht lange Bestand, denn knapp zehn Minuten später verloren die Lindenauer im Angriff den Ball und den schnellen Konter gegen die aufgerückten Gäste versenkte der LSV-Angreifer mit tollem Schuss im langen Eck, obwohl Torhüter Fuchs die Fingerspitzen noch am Ball hatte. Leistungsgerecht 1:1 zur Pause.

Nach der Pause drehten die Lindenauer auf und der LSV musste nun dem hohen Tempo der ersten 45 Minuten Tribut zollen. Einen weiten Einwurf des fast 33jährigen Routinier’s Anderssohn, welcher sein 300. Punktspiel für die 1.Mannschaft absolvierte, versenkte das „Phantom“ Peter Pöschel aus der Drehung zur vielumjubelten Gästeführung. Von den Hausherren kam nun nicht mehr viel in der Offensive und Lindenau hatte das Spiel nun weitestgehend im Griff. In der 78. Minute spielte der starke Hammel eine Freistoß schnell in die Gasse und Peter Pöschel erhöhte gegen die in dieser Szene völlig konsternierten Hausherren auf 3:1. Für Statistiker: Tor Nummer 67 für Pöschel im 67. Liga-Spiel!

Lindenau versäumte es dann die Räume konsequent zu nutzen und spielte seine Angriffe nicht konzentriert zu Ende oder verpasste wie Bünning den Moment des Abschlusses.

Der LSV kam in der Nachspielzeit noch einmal gefährlich vor das Lindenauer Tor, brachte den Ball aber nicht auf’s Tor, so dass es beim letztlich verdienten 3:1 für den Spitzenreiter blieb.

Fazit: Der LSV forderte den Lindenauern mit hohem Laufaufwand und starkem Pressing vor allem in Halbzeit eins alles ab und untermauerte, dass er zurecht in der Spitzengruppe mitspielt. Erst als die Lindenauer ihre Passivität in der zweiten Hälfte ablegten, kippte das Spiel zugunsten des Favoriten. Nun stehen schwere englische Wochen an und bereits am Mittwoch wartet mit TuB Leipzig der nächste schwere Brocken.

 

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver, Bekh, R.Pöschel, Lüdke – Schreiner, Hammel, Hering (60. Hoffmann), Schreiber (83. Bünning) – P.Pöschel , Ken Schreiber (46. Anderssohn)

 

Tore:

1:0 30. Robert Pöschel (Vorlage: Peter Pöschel)

1:1 39.

2:1 55. Peter Pöschel (Vorlage: Anderssohn)

3:1 78. Peter Pöschel (Vorlage: Hammel)

 

Gelbe Karten:

Hammel (Meckern)

1.Herren, Stadtpokal 3.Runde: SV Lindenau 1848 – SV Lok Nordost

 

3.Runde Stadtpokal: SV Lindenau 1848 (1.KK) – SV Lok Nordost Leipzig (SL)

 

Lindenau bezwingt Stadtligist Lok Nordost nach starker Leistung mit 1:0 und steht im Achtelfinale

 

Das Spiel begann mit einer Schweigeminute für den am 13.02. verstorbenen Günter Vogel, welcher viele Jahre Mitglied des SV Lindenau war und sich als Staffelleiter und Schiedsrichter einen Namen im Leipziger Fußball gemacht hatte. Ruhe in Frieden, Günter!

Die Lindenauer begannen wie die Feuerwehr und zeigten keinerlei Respekt vor dem immerhin zwei Ligen höher spielenden Gast. Mit aggressivem Pressing wurde der Stadtligist zu Fehlern gezwungen und Lindenau erspielte sich klare Feldvorteile.

Einige kleinere Chancen blieben ungenutzt, wie ein Freistoß von Lüdke oder Hering’s leicht verunglückter Direktschuss.

Die Gäste kamen genau einmal wirklich gefährlich vor das Lindenauer Tor, Keeper Fuchs fing die Flanke und wurde dann regelrecht umgerannt. Der umsichtige Schiedsrichter entschied sofort auf Freistoß.

Vor der Pause dann der schönste Spielzug des Spiels: Hering spielte nach Balleroberung schnell ins Mittelfeld, wo sich Schreiner und Schröder mit schnellem Direktspiel fanden. Schröder bediente mit mustergültigem Querpass Ken Schreiber und dieser erzielte das hochverdiente 1:0.

Nach der Pause blieb eine Offensiv-Antwort der Gäste aus. Stattdessen gab es weitere Torchancen für die Hausherren. Ken Schreiber und und Peter Pöschel verzogen je einmal. Pöschel wurde zudem in höchster Not geblockt und hatte bei seinem Kopfball etwas Pech. Nach tollem Pass von Oldie Anderssohn blieb Ken Schreiber am herauseilenden Keeper hängen, so dass der Ball statt ins leere Tor lediglich zur Ecke rollte.

Schröder prüfte den Gästekeeper aus spitzem Winkel und scheiterte außerdem freistehend am Pfosten.

Die Gäste hatten ihre beste und einzige richtig gute Möglichkeit nach einem Direktschuss aus 17 Metern, welcher knapp am kurzen Pfosten vorbei ging.

Selbst die Verteidiger Kleuver und Bekh hatten zwei große Chancen zum 2:0, waren aber beide freistehend völlig überrascht. Die eingewechselten Hoffmann und Hammel beruhigten im Mittelfeld in der Schlussphase clever das Spiel, so dass kaum noch mal Gefahr aufkam.

Am Ende blieb es beim völlig verdienten 1:0-Sieg für den "Underdog", der damit in das Achtelfinale des Wernesgrüner Stadtpokals einzieht.

Fazit: Die Lindenauer zeigten eine beeindruckende Mannschaftsleistung. Die Abwehr stand sehr sicher, Mittelfeld und Angriff absolvierten ein überragendes Laufpensum. Zudem war man auch spielerisch das bessere Team. Ein Achtungszeichen aus Lindenauer Sicht und ein guter Ausgangspunkt für die anstehende Rückrunde und die kommenden Aufgaben.

 

SV Lindenau: Fuchs (C) – Kleuver, Bekh, R.Pöschel, Lüdke – Anderssohn, Schreiner (80. Hammel), Hering (85. Kacmaz), Schröder (80. Hoffmann) – P.Pöschel, Ken Schreiber

 

Tore:

1:0 43. Ken Schreiber (Vorlage: Schröder)

 

Gelbe Karte:

keine

1.Herren: 1.Kreisklasse Staffel 1, 12.Spieltag:

 

1.Kreisklasse Staffel 1, 12.Spieltag: SG Leipzig-Bienitz – SV Lindenau 1848

 

2:0-Sieg – Lindenau gewinnt packendes Duell gegen erstarkte Bienitzer

 

 

 

Der Spitzenreiter aus Lindenau musste diesmal auswärts bei den bisher enttäuschenden Bienitzern antreten, welche sich Anfang der Woche von Trainer Detlef Belger (früher Lindenau II) getrennt hatten. Bis zur Winterpause hat mit André Schneider ein alter Bekannter übernommen. Insider wussten, dass dies der SGB zu neuem Schwung verhelfen könnte, denn Schneider gilt als großer Motivator.

Es entwickelte sich dann auch ein packendes Spiel mit viel Tempo und Biss. Die Hausherren versuchten die spielerische Unterlegenheit mit hoher Lauf- und Kampfbereitschaft zu kompensieren und wurden vor allem nach Standards bei Kopfbällen gefährlich. So musste ein Lindenauer Verteidiger nach einer Ecke per Kopf auf der Linie klären. Nach einem langen Ball und Abstimmungsschwierigkeiten in der Hintermannschaft, lupfte ein Bienitzer Angreifer den Ball über Keeper Fuchs Richtung Tor, bevor beide zusammenprallten. Bekh klärte noch vor der Linie und prompt ertönte der Elfmeterpfiff. Den gar nicht mal schlecht geschossenen Strafstoß parierte Geburtstagskind Fuchs in großartiger Manier. Die Gäste standen nun besser und R.Pöschel und Bekh ließen aus dem Spiel heraus kaum noch etwas zu.

Lindenau kam nun selbst nach guten Spielzügen zu Torchancen. Zweimal Kapitän Kevin Schreiber und je einmal Schreiner und Ken Schreiber fehlte aber das Quentchen Glück im Abschluss, so dass es zur Pause beim 0:0 blieb.

Nach Wiederanpfiff startete eine Lindenauer Druckphase, in der die Hausherren Probleme hatten, sich zu befreien. Was fehlte, waren aber die Tore. Gute Spielzüge wurden entweder nicht gefährlich genug abgeschlossen (Bünning), von den aufopferungsvoll kämpfenden Bienitzern in höchster Not vereitelt (Schreiner, Ken Schreiber) oder es fehlten einfach ein paar Zentimeter wie bei Ken Schreiber's Schuss. So überstand die SGB diese Phase schadlos und kamen erneut nach Standards zu eigenen Möglichkeiten. Ein Kopfball landete an der Querlatte, ein weiterer wurde von Hammel erneut von der Linie geköpft. Das Spiel ging in die Schlussphase und längst war klar, wer hier das erste Tor erzielt, geht als Sieger vom Platz. Als Ken Schreiber der Bienitzer Abwehr enteilt war, wurde er unsanft von hinten gestoppt und die Gäste warteten nach dieser vermeintlichen Notbremse auf einen Pfiff des Unparteiischen – vergeblich! Weiterspielen zeigte dieser an und es wurde kurzzeitig hektisch. Kurz darauf brachte Lüdke eine Flanke von links gefährlich vor's Tor und der kleine Ken Schreiber köpfte zum vielumjubelten 1:0 ein. Folge: Rudelbildung in blau-weiß und Emotionen pur!

Bienitz wollte nochmal, lief aber in den Lindenauer Konter. Den abgefangenen Ball brachte Kleuver zu Ken Schreiber und dieser startete in unnachahmlicher Manier ein Solo aus der eigenen Hälfte und schob zum erlösenden 2:0 ein.

Erneut Ken Schreiber hatte dann noch eine Möglichkeit zum 3:0, legte aber mit Übersicht uneigennützig auf Wittke quer, welcher am langen Pfosten aber einen Schritt zu spät kam. Abpfiff, Sieg, Jubel…

Fazit: Ein Sieg der Moral trotz Personalsorgen nach einer leidenschaftlichen Partie gegen starke Bienitzer. Wie stark der Lindenauer Wille war, zeigt die Tatsache, dass Kapitän Kevin Schreiber 45 Minuten trotz Muskelfaserriss auf die Zähne biss und Maik Lüdke extra einen Tag Urlaub nahm, um mitkicken zu können. Carsten Hoffmann gab zudem sein Comeback. Ein geschlossene Mannschaftsleistung mit viel Herz und Leidenschaft! Nun gilt es noch einmal die Kräfte zu bündeln und das letzte Spiel des Jahres auch noch zu gewinnen.

 

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver, Bekh, R.Pöschel, Lüdke – Bünning, Hammel, Hering (90. Mädchen), Schreiber (46. Wittke) – Schreiner (88.Hoffmann), Ken Schreiber

 

Tore:

1:0 83. Ken Schreiber (Vorlage: Lüdke)

2:0 90. Ken Schreiber (Vorlage: Kleuver)

 

Gelbe Karten:

Hammel, Kevin Schreiber (Meckern), Kleuver (Foulspiel)


1.Herren: 1.Kreisklasse Staffel 1, 11.Spieltag:

 

1.Kreisklasse Staffel 1, 11.Spieltag: SV Lindenau 1848 – TuS Leutzsch 1990 II

 

4:3-Sieg in letzter Sekunde nach 3:0-Halbzeitführung – blauer kann ein Auge nicht sein…

 

 

Nach dem ungefährdeten Sieg gegen Großlehna hatten die Lindenauer diesmal die 2.Mannschaft von TuS Leutzsch zu Gast. Im Gegensatz zu den letzten Gegnern spielten die Gäste erstaunlich offensiv und hatten im ersten Durchgang durchaus ein paar sehr gute Möglichkeiten. Vorallem nach Standards offenbarte Lindenau diesmal erstaunliche Schwächen in der Defensive, nachdem man die letzten 6 Spiele ohne Gegentor absolviert hatte. Glück hatte der Spitzenreiter als ein Ball an der Querlatte landete und ein schöner Schuss der Leutzscher am langen Pfosten vorbeiflog.

Die Lindenauer machten es da besser: nach tollem Pass von Hammel war der schnelle Ken Schreiber auf und davon und traf zur frühen Führung.

Das 2:0 erzielte Max Bünning mit toller Volley-Abnahme nach Ecke von Ken Schreiber. Ein toller Treffer! Nach Vorarbeit von Schröder gelang Ken Schreiber noch vor der Pause das 3:0. Halbzeit.

Wer dachte, dass hier die Messen gesungen sind, sah sich getäuscht. Die Leutzscher sollten im 2.Durchgang durch viel Kampf und auch Glück eine Auferstehung erleben.

Lindenau besaß auch in der 2.Halbzeit die klareren Chancen, sündigte aber wie zuletzt. Die Gäste kamen zum verdienten Anschlusstreffer, nachdem der ansonsten sehr gute Schiedsrichter eine mehr als eindeutige Abseitsstellung übersah. Die Lindenauer haderten mit dieser Fehlentscheidung und wirkten hinten weiterhin anfällig nach Standards. Das 2:3 fiel dann nach eben solch einer Standardsituation, nachdem der Unparteiische fälschlicherweise auf Eckball statt Abstoß entschieden hatte.

Nun witterten die Gäste Morgenluft und Lindenau schaffte es nicht, den Sack zuzumachen. Gute Möglichkeiten wie zweimal durch Kapitän Kevin Schreiber wurden nicht in Tore umgemünzt. So kam es, wie es kommen musste: erneut ein langer Ball (Freistoß) der Leutzscher und plötzlich ist der Ball im Gewühl erneut drin – 3:3.

Die letzten Minuten waren dann von wütenden Lindenauer Angriffen geprägt. Pöschel, Schröder und Ken Schreiber verzogen zunächst, ehe Peter Pöschel zum Matchwinner avancierte: Lüdke behauptete den Ball im Getümmel und das Phantom lupfte den Ball irgendwie über den Torhüter ins lange Eck. Nach Wiederanpfiff war plötzlich Schreiner enteilt, vergab aber recht kläglich im eins gegen eins.

Im Gegenzug foulte Peter Pöschel taktisch und wurde mit Gelb-Rot zum Duschen geschickt, nachdem er sich beim 4:3 das Trikot vom Leib gerissen hatte. Danach pfiff der Schiedsrichter ein packendes und nervenaufreibendes Spiel ab.

Fazit: Lindenau ist heute mit einem blauen Auge davongekommen. Auch wenn den ersten beiden Gegentreffern Fehlentscheidungen vorausgingen, muss man heute das eigene Abwehrverhalten bemängeln. Positiv war, dass auch nachdem 3:3 alle Lindenauer auf und neben dem Feld den Sieg noch wollten und diesen mit viel Glück und Willen noch erzwangen. Für das kommende Wochenende muss man sich wieder steigern, um bei der SG Bienitz zu bestehen.

 

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver, Bekh, Bünning (64. R.Pöschel), Lüdke – Kevin Schreiber (C / 74. Anderssohn), Hammel, Hering (46. P.Pöschel), Schröder – Schreiner, Ken Schreiber

 

Tore:

1:0   3. Ken Schreiber (Vorlage: Hammel)

2:0 18. Bünning (Vorlage: Ken Schreiber)

3:0 42. Ken Schreiber (Vorlage: Schröder)

3:1 53.

3:2 58.

3:3 78.

4:3 90.+1 P.Pöschel (Vorlage: Lüdke)

 

Gelb-Rote Karte:

P.Pöschel (Trikotausziehen/Foulspiel)

1.Herren: 1.Kreisklasse Staffel 1, 10.Spieltag:

 

1.Kreisklasse Staffel 1, 10.Spieltag: SV Lindenau 1848 – TSG Blau-Weiß Großlehna

 

3:0-Sieg – Spitzenreiter sündigt erneut mit seinen Chancen

 

 

 

Diesmal war mit Blau-Weiß Großlehna ein Stadtklasse-Absteiger auf dem Charlottenhof zu Gast. Die TSG hatte am vergangenen Wochende den ersten Sieg eingefahren, nachdem man denkbar schlecht in die Saison gestartet war.

Großlehna gilt als kampfstarkes Team, welches sehr defensiv spielt. Und so präsentierten sich die Gäste dann auch mit beginn des Spiels: man überließ den Lindenauern das Spiel und igelte sich tief in der eigenen Hälfte ein. Am Spiel wollte man scheinbar kaum teilnehmen, lediglich bei Kontern wagten sich die Gäste mal in die gegnerische Hälfte. Nur einmal kamen die Großlehnaer gefährlich vor das Lindenauer Tor, nachdem Schiedsrichter Luppa eine klare Abseitsstellung übersehen hatte und die bisher stabilste Abwehr der Liga die Situation doch noch klären konnte.

Auf schwerem Boden und bei leichtem Dauerregen ging die Großlehnaer Defensivtaktik lange auf und die Hausherren taten sich trotz deutlicher Überlegenheit schwer gegen die gut gestaffelten Gäste. Der sehr starke Hammel probierte es dann mit schönem Direktschuss aus 20 Metern, scheiterte aber am aufmerksamen Gästekeeper. Ebenso Hering nach schnell ausgeführtem Freistoß. Die hochverdiente Führung erzielte dann Peter Pöschel nach Freistoß von Schreiner in seiner typischen Stürmer-Manier. Das „Phantom“ hatte endlich wieder getroffen.

Nach der Pause hatte Lindenau seine schlechteste Phase im Spiel und es entwickelte sich eine zerfahrene Partie, in der nun auch der Gast mal offensiv tätig wurde. Nachdem Bekh im Strafraum angeschossen wurde, monierten die Gäste Handspiel, aber der Schiedsrichter ließ weiterlaufen. Sicherlich etwas Glück für Lindenau.

Die Gäste fingen dann immer mehr an mit dem Schiedsrichter zu hadern, spielten kaum noch Fußball und langten dafür hin und wieder ordentlich hin. Lindenau besann sich auf seine spielerische Stärke und fing sich wieder. Nachdem Ken Schreiber den Ball nach tollem Einsatz auf der rechten Seite behauptete, bediente er mustergültig per Rückpass Martin Hammel, welcher problemlos einnetzte, nachdem Peter Pöschel den Ball clever passieren ließ.

Das 3:0 war dann etwas aus der Galerie: Schreiner schraubte sich akrobatisch im Strafraum hoch und beförderte den Ball per Fallrückzieher Richtung Tor. Der Torhüter lenkte den Ball an die Latte und Peter Pöschel staubte per Kopf ab, schraubte zudem seine Bilanz auf 64 Tore in 64 Punktspielen hoch. Respekt!

Das keine weiteren Tore fielen, lag zum einen an der mäßigen Lindenauer Chancenverwertung, da unter anderem zweimal Ken Schreiber und einmal Anderssohn sehr gute Möglichkeiten vergaben und zum anderen, dass Lindenau’s Schlussmann Fuchs in seinem 100. Spiel bärenstark im eins gegen eins reagierte und erneut die „Null“ festhielt.

Fazit: Lindenau tat sich heute zunächst schwer, arbeitet aber wieder sehr gut in allen Mannschaftsteilen. Der 10. Saisonsieg war ohne Zweifel hochverdient und das 6. Spiel in Serie ohne Gegentreffer zudem neuer Vereinsrekord.

Am kommenden Wochenende kommt mit TuS Leutzsch II kein leichter Gegner auf den Charlottenhof. Zeit zum feiern bleibt also überhaupt nicht…

 

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver, Bekh, Bünning, Lüdke – Schreiner (64. Anderssohn), Hammel (C), Hering (71. Mädchen), Schröder (81. Wittke) – P.Pöschel, Ken Schreiber

 

Tore:

1:0 38. Peter Pöschel (Vorlage: Schreiner)

2:0 55. Hammel (Vorlage: Ken Schreiber)

3:0 61. Peter Pöschel (Vorlage: Schreiner)

 

Gelbe Karte:

keine

1.Herren: 1.Kreisklasse Staffel 1, 9.Spieltag:

 

1.Kreisklasse Staffel 1, 9.Spieltag: SV West 03 – SV Lindenau 1848

 

3:0 bei West 03 – Lindenauer erneut siegreich

 

 

 

Derbytime hieß es am 9.Spieltag, denn der Spitzenreiter aus Lindenau musste diesmal im Nachbarschaftsduell bei Aufsteiger West 03 antreten.

Die Bedingungen waren alles andere als toll, denn Regen machte den ohnehin schon katastrophalen Platz noch schwerer bespielbar. Zudem fehlten bei den 1848ern diesmal mit Kapitän Kevin Schreiber, Robert Pöschel und Max Schreiner wichtige Spieler – außerdem immer noch der Langzeitverletzte Hoffmann.

Lindenau versuchte dennoch von Beginn an Fußball zu spielen und dominierte gegen auf Defensive und Zerstörung bedachte Hausherren. Hammel prüfte den West-Keeper mit schönem 18-Meter-Schuss, ehe Peter Pöschel mit 2 sogenannten „Hundertprozentigen“ an selbigem scheiterte.

Die Führung besorgte dann Jens Anderssohn, als ihn Hammel mit schöner Flanke von rechts bediente und der Routinier am langen Pfosten sehenswert einköpfte.

Nach der Pause dominierte weiter der Gast aus Lindenau. Das 2:0 erzielte in Minute 65 dann Ken Schreiber mit straffem Direktschuss aus 16 Metern, nachdem Sturmpartner Peter Pöschel einen Hammel-Einwurf clever passieren ließ. Ken Schreiber scheiterte dann noch mit 2 guten Möglichkeiten am guten 03-Torhüter, ehe Hering das Tor mit tollem Fernschuss nur um Zentimeter verfehlte.

Einmal durfte sich auch Lindenau-Schlussmann Fuchs auszeichnen, als er einen Flachschuss reaktionsschnell parierte und die „Null“ somit festhielt.

Den Schlusspunkt setzte dann erneut Torjäger Ken Schreiber, als er den Ball nach einer Flanke von Kleuver technisch sehenswert unter Kontrolle brachte und mit links im Tor versenkte. Wenig später pfiff der gute Schiedsrichter Uwe Berndt die Partie ab.

Fazit: Der Spitzenreiter arbeitete bei schweren äußeren Bedingungen erneut sehr gut in allen Mannschaftsteilen und siegte bereits zum 5. Mal in Folge ohne Gegentor. Im Abschluss konnte man aber auch diesmal nicht vollends überzeugen. Zwar waren alle drei Tore wirklich sehenswert, aber die eigentlich besseren und klareren Chancen wurden nicht genutzt. Am kommenden Wochenende empfängt man mit Großlehna einen Absteiger aus der Stadtklasse, was trotz des schlechten Saisonstarts der TSG ein schweres Spiel werden dürfte.

 

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver, Bekh, Bünning, Lüdke – Anderssohn, Hammel (C / 82. Mädchen), Hering, Schröder – P.Pöschel (74. Wittke), Ken Schreiber

 

Tore:

0:1 20. Anderssohn (Vorlage: Hammel)

0:2 65. Ken Schreiber (Vorlage: Hammel)

0:3 90. Ken Schreiber (Vorlage: Kleuver)

 

Gelbe Karte:

keine

1.Herren: 1.Kreisklasse Staffel 1, 8.Spieltag:

 

1.Kreisklasse Staffel 1, 8.Spieltag: SV Lindenau 1848 – TSV Einheit Lindenthal

 

4:0-Heimsieg im Spitzenspiel – Lindenau überzeugt vor 113 Zuschauern

 

 

 

Am 8. Spieltag kam es zum absoluten Spitzenspiel auf dem Cahrlottenhof zwischen Tabellenführer SV Lindenau 1848 und Verfolger TSV Einheit Lindenthal. Von 27 Mannschaften in beiden Staffeln der 1. Kreisklasse waren beide Teams die bisher einzigen noch ungeschlagenen Teams in dieser Spielklasse. So lockte diese Begegnung immerhin 113 Zuschauer trotz klirrender Kälte auf den Charlottenhof. Beachtlich!

Die Gäste hatten nach 5 Minuten die Chance zur Führung als ein sehenswerter Direktschuss aus gut 20 Metern an die Querlatte klatschte und Lindenau’s Schlussmann Fuchs den Abpraller reaktionsschnell fing.

Dies war der Weckruf für die Hausherren, die praktisch im Gegenzug die Führung erzielten. Einen langen Freistoß legte Schröder mit dem Kopf platziert auf den bärenstarken Max Schreiner ab, welcher den Ball technisch sauber im kurzen Eck versenkte. 1:0 und Jubel auf Lindenauer Seite!

Die Führung gab den 1848ern Sicherheit und der Tabellenführer hatte die Partie dank einer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung fortan im Griff.

Die Lindenthaler versuchten mit aggressiver Zweikampfführung und viel Einsatz ihre spielerische Unterlegenheit zu kompensieren, aber trotzdem kamen die Hausherren immer wieder zu guten Möglichkeiten. Nach tollem Solo vom blendend aufgelegten Schröder entschärfte der Gästekeeper dessen Schuss aus Nahdistanz mit toller Parade. Bei Ken Schreiber’s schönem 16-Meter-Schuss bewies der Lindenthaler Schlussmann dann abermals seine Klasse. Lüdke’s schöner Freistoß auf’s kurze Eck bereitete ihm da mehr Schwierigkeiten, wurde aber trotz einiger Mühe gehalten. Außer ein paar Fernschussversuchen, welche alle sichere Beute vom souveränen Lindenauer Torhüter Fuchs waren oder ihr Ziel verfehlten, gab es offensivtechnisch nicht viel von den Gästen zu vermelden. So blieb es zur Pause beim knappen 1:0.

Nach dem Seitenwechsel mehrten sich die Chancen für Lindenau und aufgrund der schwindenden Lindenthaler Kräfte, zeigte sich nun immer mehr die spielerische Klasse der Hausherren. Nach tollem Doppelpass zwischen Hering und Ken Schreiber, legte dieser von der Grundlinie scharf an den Elfmeterpunkt zurück, wo ein verdutzter Gästeverteidiger den Ball ins eigene Tor beförderte. In dieser Situation ging es schlichtweg zu schnell für die engagierten Gäste. Ebenso nur 2 Minuten später: Hammel setzte Schröder mit tollem Diagonalpass in Szene, dieser brachte den Ball im höchsten Tempo unter Kontrolle, passte quer auf Goalgetter Ken Schreiber, welcher den Ball direkt versenkte. Traumhaft!

Dann war plötzlich Kevin Schreiber völlig frei durch, umkurvte den Torhüter und wurde von diesem per Notbremse zu Boden gerissen. Da hatte der gute Schiedsrichter Skodaweßely keine andere Option, als den Lindenthaler Schlussmann mit Rot zum Duschen zu schicken. Den fälligen Strafstoß verwandelte Maik Lüdke gewohnt sicher zum 4:0. Bereits das 6. Saisontor des Linksverteidigers im 8. Spiel.

Danach ließ Lindenau noch etliche Möglichkeiten durch Peter Pöschel, Anderssohn, Ken Schreiber und Bünning ungenutzt, traf zudem noch einmal den Pfosten. Am Ende blieb es beim hochverdienten 4:0 für den Spitzenreiter.

Fazit: Vor einer tollen Kulisse untermauerten die Lindenauer ihre momentane Vormachtstellung in dieser Liga. Konzentriert und engagiert wurde der Sieg einmal mehr als geschlossene Einheit erarbeitet und erspielt. Im Defensivbereich arbeiteten erneut alle eingesetzten Spieler vorbildlich, was mit dem 4. Spiel in Folge ohne Gegentor belohnt wurde. Nun geht es zum Derby bei Aufsteiger West 03, wo ein harter Fight erwartet wird. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und deshalb gilt es, sich nun konzentriert auf diese schwere Aufgabe vorzubereiten.

 

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver, Bekh, R.Pöschel, Lüdke – Schröder, Hammel (55. Bünning), Hering, Kevin Schreiber (C / 67. Anderssohn) – Schreiner (46. P.Pöschel), Ken Schreiber

 

Tore:

1:0   6. Schreiner (Vorlage: Schröder)

2:0 53. Eigentor (Vorlage: Ken Schreiber)

3:0 55. Ken Schreiber (Vorlage: Schröder)

4:0 75. Lüdke (Foulelfmeter/Vorarbeit:Kevin Schreiber)

 

Gelbe Karte:

Kleuver (Foulspiel)

1.Herren: 1. Kreisklasse Staffel 1, 7.Spieltag:

 

1.Kreisklasse Staffel 1, 7.Spieltag: SpVgg. 1899 Leipzig II – SV Lindenau 1848

 

5:0-Auswärtssieg – Spitzenreiter dreht spät auf…

 

 

 

Am 7. Spieltag kam es zum Lindenauer Derby im Karl-Enders-Sportpark zwischen der 2. Mannschaft der Spielvereinigung und dem SV Lindenau 1848.

Bei bestem Fußballwetter wurden die Gäste nicht auf dem Hauptfeld sondern auf dem kleinen Nebenplatz empfangen. Ein taktischer Schachzug der Hausherren der lange aufging.

Der Spitzenreiter vom Charlottenhof kam überhaupt nicht mit den katastrophalen Platzbedingungen zurecht und tat sich sichtlich schwer.

In der Anfangsphase hatte Peter Pöschel die große Chance zur Gästeführung, aber seinen Schuss parierte der Spielvereinigung-Schlussmann ebenso glänzend wie Lüdke’s Schuss aus Nahdistanz Mitte der ersten Hälfte.

Ken Schreiber hatte kurz vor der Pause ebenfalls eine sehr gute Möglichkeit, verzog aber aus aussichtsreicher Position.

Die Spielvereinigung tat ihrerseits fast nichts für die Offensive, hatte durch einen 30-Meter-Freistoß und eine verunglückte Flanke ihre besten Möglichkeiten.

Torlos ging es zum Pausentee.

Nach dem Seitenwechsel wurde der SV Lindenau nun stärker und schnürte die Hausherren in ihrer Hälfte ein. Es dauerte aber bis zur 64. Minute ehe die zahlreichen Gästefans jubeln durften: Kevin Schreiber wurde im Strafraum unsanft von den Beinen geholt und Maik Lüdke verwandelte den fälligen Strafstoß sicher.

Die Spielvereinigung war nicht in der Lage dem eigenen Offensivspiel noch mal Impulse zu versetzen, so dass die 1848er das Ergebnis erhöhten. Kevin Schreiber umkurvte 2 Verteidiger und den Torwart, ehe er zum wichtigen 2:0 einschob. Sein Bruder Ken Schreiber sorgte umgehend für die Entscheidung und traf zum 3:0.

Nun war die Partie endgültig entschieden und endlich sah man das gefürchtete Lindenauer Kombinationsspiel aufblitzen.

Hammel knallte den Ball dann an die Latte und den Abpraller lupfte Anderssohn auch an den Querbalken. Die Hausherren verzeichneten durch einen Kopfball von Lüdke Richtung eigenem Tor ihre einzige Chance der zweiten 45 Minuten, aber Fuchs war auf dem Posten.

Maik Lüdke machte es auf der Gegenseite besser und drückte einen Querpass von Ken Schreiber über die Linie, nachdem es die Lindenauer mit dem Abspielen fast übertrieben hatten.

Den Schlusspunkt setzte Routinier Jens Anderssohn, als er sowohl die komplette Abwehr als auch den Torhüter abgeklärt aussteigen ließ und flach zum 5:0-Endstand einschob.

Fazit: Heute stimmte die Einstellung zum Spiel, auch wenn man sich lange gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner sehr schwer tat. Es wurde bis zum Schluss gearbeitet und in der Defensive ließ man fast nichts zu, was mit dem 3. Spiel in Folge ohne Gegentor belohnt wurde.

Nun kommt es zum Spitzenspiel SV Lindenau 1848 gegen Einheit Lindenthal. Die ebenfalls noch ungeschlagenen Lindenthaler werden alles versuchen, um die Lindenauer in der Tabelle nicht enteilen zu lassen. Man wird sich im Training gut auf diesen Knaller vorbereiten und hofft auf zahlreiche Unterstützung…

 

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver, Bekh, R.Pöschel, Lüdke – Schröder, Schreiner, Hering (78. Mädchen), Kevin Schreiber (C / 75. Anderssohn) – P.Pöschel (62. Hammel), Ken Schreiber

 

Tore:

0:1 64. Lüdke (Foulelfmeter/Vorarbeit: Kevin Schreiber)

0:2 75. Kevin Schreiber (Vorlage: Ken Schreiber)

0:3 76. Ken Schreiber (Vorlage: Hammel)

0:4 86. Lüdke (Vorlage: Ken Schreiber)

0:5 90. Anderssohn (Vorlage: Ken Schreiber)

 

Gelbe Karten:

keine

 

1.Herren: 2.Runde Stadtpokal

 

2.Runde Stadtpokal: SV 1863 Dölzig (2.KK) – SV Lindenau 1848 (1.KK)

 

Lindenau zieht nach glanzlosem 6:3-Sieg in die nächste Runde ein

 

Wie schon in der 1. Runde bekam man es auch diesmal mit einem Team aus der 2. Kreisklasse zu tun. Gegner war diesmal der SV Dölzig, gegen welchen man in der Vorsaison noch in der 1. Kreisklasse um Punkte gekämpft hatte.

Der Favorit aus Lindenau tat sich gegen die nach dem Abstieg runderneuerten Dölziger sehr schwer und ließ den nötigen Biss und die letzte Konsequenz vermissen.

So entwickelte sich eine chancenarme 1. Halbzeit, in dem die gut eingestellten Hausherren um ihren Kapitän und Ex-Lindenauer Denny Ludwig keinen Klassenunterschied erkennen ließen.

Kurz vor der Pause hatte Peter Pöschel die beste Chance im 1. Durchgang, aber sein Schuss landete am Pfosten.

In der 2. Hälfte passierte auch lange Zeit nicht wirklich viel, ehe Ken Schreiber nach mehr als einer Stunde die Gäste per Doppelschlag binnen 6 Minuten mit 2:0 in Führung schoss.

Dölzig gab sich aber nicht geschlagen und kam innerhalb einer Minute tatsächlich zum 2:2. Zunächst bekamen die Lindenauer nach einer Ecke den Ball einfach nicht weg, ehe nach üblem Stockfehler von Robert Pöschel der Ausgleich gelang.

Es war dem taktischen Ungeschick und dem Übereifer der Dölziger zu verdanken, dass Lindenau nicht in Bedrängnis kam. Statt die Defensive zu stärken versuchten die Dölziger sofort im Hurra-Stil weiterzumachen, was postwendend bestraft wurde. Zunächst traf Peter Pöschel, ehe erneut Ken Schreiber auf 4:2 erhöhte.

Doch selbst nun bekam Lindenau den „Laden“ hinten nicht dicht: nach Foulspiel von Bekh gab es Elfmeter, welchen die Hausherren sicher nutzten.

Peter Pöschel mit dem 5:3 und Ken Schreiber mit dem 6:3 sorgten für die Entscheidung und das Weiterkommen in Runde 3.

Fazit: Erneut konnte man im Pokal gegen einen unterklassigen Gegner nicht überzeugen. Einige Spieler sollten ihre Einstellung von diesem WE schnellstens überdenken. Die Basis für den aktuellen Erfolg und das Lindenauer Spiel sind hoher Laufaufwand, schnelles Verschieben und aggressives Zweikampfverhalten, ohne die es nicht geht.

Trotzdem hat dieses Team Charakter und wird am Wochenende in der Liga sicherlich wieder zu überzeugen wissen und sich so präsentieren, wie es sich der Lindenauer Anhang wünscht…

 

SV Lindenau: Fuchs – Kleuver, Bekh, R.Pöschel, Lüdke – Bünning, Mädchen (72. Wittke), Hammel, Kevin Schreiber (C) – P.Pöschel, Ken Schreiber

 

Tore:

0:1 65. Ken Schreiber (Vorlage: Hammel)

0:2 71. Ken Schreiber (Vorlage: Bünning)

1:2 75.

2:2 76.

2:3 78. Peter Pöschel (Vorlage: Ken Schreiber)

2:4 80. Ken Schreiber (Vorlage: Bünning)

3:4 88. Foulelfmeter

3:5 90. Peter Pöschel (Vorlage: Ken Schreiber)

3:6 90. Ken Schreiber (Vorlage: Florian Fuchs)

 

Gelbe Karte:

Kevin Schreiber (Meckern)